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27.05.2012

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Ausland
Die Finalserie des Dirk Nowitzki
NBA-Wunderkind Dirk Nowitzki

"Er trifft aus den unmöglichsten Positionen"

Als Dirk Nowitzki 1999 als das große deutsche Basketballtalent zu den Dallas Mavericks wechselte, war er ein Niemand. Heute, zwölf Jahre später, ist er der Superstar. Sein Ziel: Champion der amerikanischen Profiliga NBA werden.

Von Klaus Kastan, BR-Hörfunkstudio Washington

"Dirk Nowitzkis Spiel stellt alles in den Schatten, über ihn spricht jeder", sagt Mike Pesca, Sportreporter des nationalen Radiosenders NPR, bewundernd über den gebürtigen Würzburger. Pesca bezeichnete Nowitzki als Wunderkind, allerdings sei für einen 32-Jährigen die Bezeichnung Wundermensch wohl zutreffender, meint der Basketball-Experte augenzwinkernd. In der Serie der Halbfinalspiele gegen Oklahoma City zeigte der 2,14 Meter große Spieler wohl das beste Basketball, was er je gespielt hat.

Dirk Nowitzki (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: 24 Freiwürfe, 24 Mal traf er, kein einziger Fehlwurf. Dirk Nowitzki ist der Star der Dallas Mavericks ]

Fünf Mal trafen die beiden Mannschaften in der Serie Best of Seven aufeinander, danach war auch allen Skeptikern des Deutschen klar: Dirk Nowitzki machte den Unterschied zwischen den Dallas Mavericks und  Oklahoma City Thunder aus. Viermal gewann Dallas, einmal Oklahoma City. In der ersten Begegnung warf Dirk Nowitzki nicht nur 48 Körbe, er stellte auch einen Rekord in der US-Profiliga NBA auf: 24 Freiwürfe wurden ihn zuerkannt, 24 Mal traf er. Kein einziger Fehlwurf. Fans und Reporter sind begeistert.

Der Spielmacher der Dallas Mavericks

Immer wieder Dirk Nowitzki, er macht das Unmögliche möglich, meinte ein Fernsehreporter. Trotz Sonderbewachung schuf er sich in den Begegnungen gegen Oklahoma City immer wieder Freiräume und wenn er nicht selber traf, lenkte er das Spiel seiner Mannschaft mit Traumpässen. Er war der Dreh- und Angelpunkt der Mavericks. Scott Brooks, der Trainer von Oklahoma, ist nach den Spielen fasziniert von der Spielweise des Deutschen: "Er hat einen guten Rhythmus. Er trifft aus den unmöglichsten Positionen heraus. Er ist ein großartiger Spieler. Auf dieser Position ist er der Beste, den ich je gesehen habe."

Audio: Dirk Nowitzki - das deutsche Wunderkind

AudioKlaus Kastan, BR-Hörfunkstudio Washington 31.05.2011 16:49 | 3'01
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Nowitzki selbst hat nach seiner glanzvollen Serie gegen Oklahoma City eine ziemlich einfache Erklärung für seinen Erfolg: "Ich schaue, dass ich gleich am Anfang gut treffe. Das ist gut für das Selbstbewusstsein. Wenn man zu Beginn gut trifft, kommt man in einen guten Rhythmus hinein." Jetzt hofft er nur, dass er in den Finalbegegungen gegen Miami Heat ebenfalls so erfolgreich ist. Schon vor sechs Jahren trafen die Mavericks in der Endrunde auf die Mannschaft aus Miami. Damals verlor Dirk Nowitzki und war tief enttäuscht. Dieses Mal wollen er und seine Mitspieler es allen zeigen. Champion der amerikanischen Profiliga NBA, das wäre die Krönung für den 32-jährigen deutschen Superstar. 

Stand: 31.05.2011 16:49 Uhr
 

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