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Unter den Todesopfern des Schiffsunglücks der "Costa Concordia" ist eine vierte Person mit deutscher Staatsangehörigkeit identifiziert worden. Gestern waren unter den insgesamt 16 Toten das zweite und dritte deutsche Opfer identifiziert worden. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, dass noch acht deutsche Staatsangehörige vermisst werden. Einige von ihnen könnten unter den restlichen vier schon geborgenen Toten sein, oder unter den 16 Personen, die noch im Wrack vermutet werden.
[Bildunterschrift: Die Suche nach den Vermissten geht weiter. ]
Das Landeskriminalamt Bayerns teilte mit, dass es sich bei einer der identifizierten Personen um eine 52-jährige Frau aus Mittelfranken handelt. Medienberichten zufolge war sie mit einer Freundin auf dem Schiff unterwegs, die überlebt hatte. Bei den weiteren deutschen Opfern handelt es sich um einen 74-jährigen Mann aus Hessen, einen 66-Jährigen aus Berlin und einen 72-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen.
Taucher suchen weiter nach den Vermissten im Wrack des havarierten Schiffes. Auch die Vorbereitungen zum Abpumpen des Treibstoffs wurden fortgesetzt. An Bord der "Costa Concordia" waren etwa 4200 Menschen, als sie am 13. Januar auf einen Felsen lief und kenterte.
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