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27.05.2012

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Ausland
"Costa Concordia": Abpumpen des Schweröls spätestens Samstag
Bergungsarbeiten an der "Costa Concordia"

Schweröl soll spätestens Samstag abgepumpt werden

An der havarierten "Costa Concordia" haben Experten damit begonnen, Löcher in die Tanks des Kreuzfahrtschiffes zu bohren. In ihnen befinden sich nach Schätzungen etwa 2300 Tonnen Treibstoff, die abgepumpt werden sollen. Die Fachleute sind zuversichtlich, damit am Wochenende beginnen zu können.

Ab dann dürfte es rund vier Wochen dauern, bis der gesamte Treibstoff - darunter vor allem Schweröl - aus den Tanks des gekenterten Kreuzfahrtschiffes entsorgt sind, sagte Krisenstabsleiter Franco Gabrielli.

Zahl der geborgenen Toten steigt auf 16

Die Suche nach den mehr als 20 Vermissten geht unterdessen weiter. Nach gezielten Sprengungen am Morgen konnten Taucher parallel auf Deck drei und vier suchen, wie ein Verantwortlicher der Feuerwehr berichtete. Auf Deck drei fanden sie eine tote Frau. Damit steigt die Zahl der geborgenen Toten auf 16. Am Abend mussten die Bergungsmannschaften ihre Arbeit vorübergehend einstellen. Wie der Einsatzleiter mitteilte, gefährdeten die Wetterbedingungen die Sicherheit der Einsatzkräfte.

Inzwischen wurde ein weiteres Todesopfer identifiziert. Dabei handelt es sich nach Angaben der Präfektur von Grosseto um eine italienische Passagierin, deren Leiche in der vergangenen Woche auf dem Schiff gefunden worden war. 23 Menschen gelten als vermisst. Von den Toten wurden bisher neun identifiziert. Unter den Opfern ist nach Angaben der Carabinieri ein Mann aus Deutschland - laut Auswärtigem Amt gelten aber weiterhin zwölf Deutsche als verschollen.

Dossier:

costa concordia (Foto: dpa)
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Stand: 24.01.2012 21:43 Uhr
 

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