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Außenministerin Clinton in Kabul

Afghanistan wird "wichtiger Verbündeter" der USA

Bei einem nicht angekündigten Besuch in Afghanistan hat US-Außenministerin Hillary Clinton dem Land den Status eines wichtigen Verbündeten eingeräumt. "Das ist ein kraftvolles Symbol für das klare Bekenntnis zur afghanischen Zukunft", erklärte Clinton. Und sie fügte hinzu: "Wir denken nicht einmal daran, Afghanistan alleine zu lassen".

US-Außenministerin Clinton und der afghanische Präsident Karsai.
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Die USA sicherten Afghanistan den Status eines wichtigen Verbündeten zu.

Die Einstufung erleichtert eine enge Verteidigungszusammenarbeit nach dem Abzug der US-Truppen 2014, außerdem gilt sie als Ausdruck politischer Unterstützung für die langfristige Stabilität Afghanistans.

Erleichteter Zugang zu US-Rüstungsgütern

Afghanistan ist der erste Staat, der von US-Präsident Barack Obama zu einem "Nicht-NATO-Hauptverbündeten" erklärt wurde. Die weltweit nun 15 Staaten mit diesem Status haben unter anderem einfacheren Zugang zu US-Rüstungsgütern als andere Länder außerhalb der NATO. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Pakistan, Israel, Japan und Ägypten.

Außenministerin Clinton erklärt Afghanistan zu wichtigem Verbündeten
tagesschau 20:00 Uhr, 07.07.2012, Gabor Halasz, ARD Neu Delhi zzt. Kabul

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Am Sonntag beginnt in Tokio eine Afghanistan-Konferenz, an der mehr als 70 Staaten teilnehmen. Deutschland wird durch Außenminister Guido Westerwelle vertreten. Laut japanischen Medienberichten kann Afghanistan bei der Konferenz mit Zusagen bis zum Jahr 2015 in Höhe von 15 Milliarden Dollar rechnen.

Stand: 07.07.2012 09:09 Uhr

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