Anschlag in Moskau | Bildquelle: REUTERS

Chronologie Folgenschwere Anschläge in Russland

Stand: 03.04.2017 19:08 Uhr

Immer wieder hat es in den vergangenen Jahren in Russland Terroranschläge gegeben. Oft waren es islamistische Terroristen aus den Kaukasusrepubliken, die die Attentate verübten.

5. Oktober 2014: In der tschetschenischen Hauptstadt Grosny sprengt sich ein Selbstmordattentäter in die Luft und reißt fünf Polizisten mit in den Tod. Der Täter ist laut russischen Ermittlern ein 19-jähriger Tschetschene.

Russlands Präsident Putin legt am Anschlagsort Rosen nieder
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Russlands Präsident Putin legt am Anschlagsort Rosen nieder.

29. und 30. Dezember 2013: 16 Menschen sterben, Dutzende werden verletzt, als im Bahnhof von Wolgograd eine Bombe detoniert. Ermittler gehen von einem Zusammenhang mit den Winterspielen in Sotschi aus. Einen Tag später werden bei einer Explosion in einem Bus mindestens 15 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Der Sprengsatz soll in einer Tasche versteckt gewesen sein.

21. Oktober 2013: Bei einem Selbstmordattentat auf einen Linienbus in Wolgograd werden mindestens sechs Menschen getötet. Die russischen Ermittlungsbehörden machen eine 30-jährige Frau aus der Kaukasusrepublik Dagestan für den Anschlag verantwortlich.

Anschlag in Moskau | Bildquelle: REUTERS
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Der Ankunftsbereich des Moskauer Großflughafens Domodedowo - hier kam es zu der Explosion.

24. Januar 2011: Der Moskauer Flughafen Domodedowo ist Ziel eines Selbstmordanschlags, bei dem 35 Menschen getötet werden. 180 Menschen werden verletzt. Die Ermittler vermutet, dass der Attentäter einen islamistischen Hintergrund hat und aus dem Nordkaukasus stammt.

29. März 2010: Bei Selbstmordanschlägen auf die Metro-Haltestellen Lubjanka und Kulturpark sterben in Moskau 40 Menschen.

27. November 2009: Bei einem Anschlag auf den Schnellzug Moskau-St. Petersburg sterben 26 Menschen. Etwa 100 weitere werden verletzt. Tage später bekennen sich islamistische Extremisten zu der Tat und kündigen einen "Sabotagekrieg" gegen die "blutige Besatzungspolitik" Moskaus im Kaukasus an.

17. August 2009: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in der Stadt Nasran in der russischen Teilrepublik Inguschetien mit 200 Kilogramm Sprengstoff in seinem Kleintransporter in die Luft. Mindestens 25 Menschen sterben, mehr als 200 werden verletzt.

21. August 2006: Auf einem Moskauer Markt explodiert eine mit Metallsplittern präparierte Bombe. Zehn Tote, mehr als 50 Verletzte.

13. Oktober 2005: Islamistische Rebellen überfallen die südrussische Stadt Naltschik. In nachfolgenden Gefechten sterben mindestens 137 Menschen, darunter 92 Rebellen, 33 Sicherheitsleute und zwölf Zivilisten.

19. Juli 2005: Bei einem Bombenanschlag auf Milizionäre in Snamenskoje nordwestlich der tschetschenischen Hauptstadt Grosny kommen mindestens 14 Menschen ums Leben, 34 werden verletzt.

12. Juni 2005: In der Nähe von Moskau detoniert auf einem Gleisbett ein ferngezündeter Sprengsatz. Mehrere Waggons eines aus Tschetschenien kommenden Eisenbahnzuges entgleisen. 42 Menschen werden verletzt.

1. September 2004: 32 Bewaffnete überfallen eine Schule in Beslan (Nordossetien) und nehmen mehr als 1100 Kinder, Eltern und Lehrer 52 Stunden lang als Geiseln. Sicherheitskräfte stürmen schließlich die Schule. 331 Opfer und 31 Terroristen sterben.

6. Februar 2004: Eine Bombe in der Moskauer U-Bahn tötet etwa 40 Fahrgäste. Die Polizei spricht von einem Selbstmord-Attentäter tschetschenischer Herkunft.

24. August 2004: Sprengsätze bringen nahezu zeitgleich zwei russische Verkehrsflugzeuge im Westen Russlands zum Absturz. 90 Menschen sterben.

Musical-Theater "Nord-Ost" | Bildquelle: EPA
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Das Musical-Theater "Nord-Ost" (Archivbild)

27. Dezember 2002: Ein Selbstmordattentäter bringt einen Lastwagen voller Sprengstoff am Gebäude der moskautreuen Regierung in Grosny zur Explosion. Mehr als 60 Tote.

23. Oktober 2002: 41 Tschetschenen überfallen das Moskauer Musicaltheater "Nord-Ost" und nehmen mehr als 800 Geiseln. Nach drei Tagen stürmt die Polizei das Gebäude. 129 Geiseln sowie alle Terroristen sterben.

Quelle: dpa, tagesschau.de

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