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Christchurch, die zweitgrößte Stadt Neuseelands, ist erneut von einem Erdbeben erschüttert worden. Eine Person wurde verletzt, berichtete die Lokalzeitung "The Press" unter Berufung auf die Polizei. Alle Sicherheitskräfte in der Region seien mobilisiert worden, um nach Schäden zu suchen.
[Bildunterschrift: Schäden nach dem schweren Erdbeben vom März 2011. ]
Der Flughafen, Einkaufszentren und Supermärkte wurde nach Berichten der Lokalpresse evakuiert. In einem Stadtteil fiel der Strom aus. Fensterscheiben gingen zu Bruch. Am Scarborough-Kliff seien einige Felsbrocken abgegangen. Dort stünden allerdings seit den früheren Beben Container, die die Steine sicher auffingen, berichtete "The Press".
Das Beben ereignete sich am Freitag um 13.58 Uhr (Ortszeit) und hatte nach ersten Angaben eine Stärke von 5,8.
Christchurch erlebt seit mehr als einem Jahr eine beispiellose Bebenserie. Das folgenreichste passierte im Februar: mehr als 180 Menschen kamen ums Leben, und die Innenstadt wurde zu großen Teilen zerstört. In ganzen Stadtteilen ist der Boden seither so instabil, dass nicht mehr an einen Wiederaufbau gedacht wird.
Neuseeland ist eines der erdbebenreichsten Länder der Welt. Im Schnitt gibt es jährlich 26 Erdstöße mit einer Stärke zwischen 5,0 und 5,9.
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