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Fünf Jahre nach dem ersten bemannten Raumflug Chinas hat ein Taikonaut, wie die chinesischen Astronauten genannt werden, erstmals erfolgreich einen Weltraumspaziergang unternommen. "Ich fühle mich gut", sagte Kommandeur Zhai Zhigang nach dem Ausstieg aus dem Raumschiff "Shenzhou 7". Er grüßte das chinesische Volk und die Menschen in der Welt.
Der 42-jährige Militärpilot Zhai setzte dabei einen Minisatelliten mit einer Kamera aus, die den Weltraumspaziergang festhielt. Bei dem etwa 30-minütigen Einsatz testete Zhai zudem einen Raumanzug, der nach amtlichen Angaben eine chinesische Eigenentwicklung sein soll. Sein Kollege, Liu Boming, der einen russischen Anzug trug, assistierte ihm vom Orbiter aus, während ihr Kollege, Jing Haiping, in der Rückkehrkapsel geblieben war.
Auch wenn der Ausflug ins All der 298. Weltraumspaziergang eines Astronauten insgesamt war, ist das Manöver doch ein Meilenstein im ehrgeizigen Raumfahrtprogramm der Chinesen. Chinas Staatsmedien sprachen vom "ehrgeizigsten und riskantesten" Einsatz, den Staats- und Parteichef Hu Jintao vom Kontrollzentrum in Peking aus verfolgte.
[Bildunterschrift: "Uns geht es körperlich gut" meldeten die Taikonauten ]
Nach den USA und Russland ist China damit die dritte Nation, die Astronauten auf Einsätze außerhalb eines Raumschiffes schicken kann. Der Außenbordeinsatz ist eine wichtige Voraussetzung für den geplanten Bau einer Raumstation bis zum Jahr 2020. Das Raumschiff "Shenzhou 7" war am Mittwoch mit drei Taikonauten an Bord vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan in der Provinz Gansu gestartet.
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