Start des Raumfrachters "Tianzhou 1" vom Weltraumbahnhof Wenchang | Bildquelle: AFP

Raumfahrt China schickt ersten eigenen Frachter ins All

Stand: 20.04.2017 14:32 Uhr

Bis 2022 will China den Bau einer dauerhaft bemannten Raumstation abschließen. Nun ist dem Land ein weiterer Teilerfolg gelungen: Am Morgen startete der erste unbemannte Raumfrachter vom Weltraumbahnhof Wenchang.

China hat seinen ersten unbemannten Raumfrachter ins All geschossen. "Tianzhou 1" (Himmlisches Schiff) hob mit einer Rakete vom Typ "Langer Marsch 7" vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan ab.

Der Jungfernflug ist ein wichtiger Schritt für den Bau der geplanten chinesischen Raumstation, die um das Jahr 2022 fertiggestellt werden soll. Das Cargo-Schiff will am Raumlabor "Tiangong 2" andocken, das gegenwärtig die Erde umkreist. Bei dem unbemannten Nachschubflug soll der "Himmelspalast" aufgetankt und mit Material beliefert werden.

Es war erst der zweite Start der neuen Rakete, die im Juni 2016 erstmals getestet wurde.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 20. April 2017 um 15:00 Uhr

Darstellung: