Grubenunglück in Chile NASA-Experten unterstützen Rettungsarbeiten

Stand: 01.09.2010 11:03 Uhr

Rettungsarbeiten in Chile: Der Bohrer im Einsatz
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Hoffnung auf den Bohrer: Schon am ersten Tag im Einsatz schaffte er zwölf Meter.

Seit nunmehr 26 Tagen sitzen die chilenischen Bergleute einer Kupfer- und Goldmine unter Tage fest - verschüttet in 700 Metern Tiefe. Die Rettungsaktion läuft: Der Spezialbohrer Strata 950 ist seit Dienstagabend ununterbrochen in Betrieb. Er soll mit Hilfe eines deutschen Bohrkopfes einen bis zu 66 Zentimeter breiten Schacht schaffen. Durch ihn könnten die Kumpel der Mine San José in der Atacama-Wüste möglichst noch vor Weihnachten einer nach dem anderen an die Oberfläche gezogen werden.

Angehörige der seit einem Stolleneinsturz eingeschlossenen Kumpel kampieren seit Wochen im harschen Wüstenklima bei der Mine. Sie konnten sich anhand neuer Videobotschaften davon überzeugen, dass es allen Männern derzeit gut geht.

Die Kumpel zogen inzwischen in einen kühleren und trockeneren Stollen um. Über eine Röhre werden sie mit dem Nötigsten versorgt. Heute soll ihnen der Wunsch nach einer warmen Mahlzeit erfüllt werden, wie der ARD-Korrespondent Peter Puhlmann von vor Ort berichtete:

ARD-Korrespondent Peter Puhlmann in Copiapó zum Stand der Rettungsarbeiten an der Mine
ARD-Morgenmagazin, 5:00 Uhr

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NASA-Experten warnen vor falschen Hoffnungen

Inzwischen trafen Experten der US-Weltraumbehörde NASA in Chile ein. Die drei Ärzte und ein Ingenieur vom Johnson Raumfahrtzentrum in Houston im US-Bundesstaat Texas wollen die Chilenen bei der Betreuung der verschütteten Bergarbeiter beraten. Sie werden im Tagesverlauf an der Mine erwartet. Die Erfahrungen aus der bemannten Raumfahrt sollen helfen, die Eingeschlossenen körperlich und geistig fit zu halten.

Nach Angaben von Gesundheitsminister Jaime Mañalich soll der Psychologe den eingeschlossenen Kumpel Hilfestellungen in der isolierten Extremsituation unter Tage geben. Ein Mediziner ist auf Atemkrankheiten spezialisiert. Der NASA-Ingenieur soll den Angaben zufolge bei Fragen der Kommunikation und der Beleuchtung in der Mine helfen.

Der NASA-Mediziner Michael Duncan sagte vor Journalisten in Santiago de Chile: "Es ist wichtig, keine falschen Hoffnungen zu wecken und so ehrlich wie möglich zu sein." Den 33 Bergleuten dürfe kein Datum für ihre Rettung genannt werden. Auch Astronauten würden den genauen Tag für ihre Rückkehr auf die Erde nicht kennen, da sich ihr Einsatz im All beispielsweise durch technische Probleme immer wieder verzögern könne.

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