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Rund zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Chile hat ein Stromausfall weite Teile des Landes lahmgelegt. Wie der Katastrophenschutz mitteilte, gab es vom Bezirk Atacama, rund 1000 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago, bis zur Insel Chiloe, rund tausend Kilometer südlich von Santiago, keinen Strom. Betroffen waren rund 80 Prozent der 17 Millionen Einwohner Chiles.
Ursache war nach Angaben des Innenministeriums ein Kurzschluss in einer Transformatorstation gewesen. Der Stromausfall habe nicht direkt mit dem schweren Erdbeben vom 27. Februar zu tun, betonte der Minister. Allerdings sei das Netz durch die Erdbebenschäden geschwächt. Inzwischen fließe der Strom aber in den meisten Gebieten wieder.
Vor allem in den Erdbebenregionen löste der Stromausfall bei den Menschen Angst aus. Viele verließen ihre Wohnungen. Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 8,8 waren am 27. Februar mindestens 500 Menschen getötet worden.
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