Chiles Präsidentschaftskandidat Pinera | Bildquelle: AFP

Wahl in Chile Ex-Präsident Piñera als Favorit

Stand: 19.11.2017 14:46 Uhr

Der ehemalige chilenische Staatschef Piñera will bei der Präsidentenwahl seine Rückkehr ins Amt in die Wege leiten. Der konservative Milliardär dürfte laut Umfragen beim ersten Wahlgang die meisten Stimmen bekommen. Es wird aber wohl eine Stichwahl geben.

In Chile entscheiden die Wähler über einen Nachfolger für Präsidentin Michelle Bachelet. Letzte Umfragen vor der Wahl deuteten auf einen Rechtsruck hin: Der 67-jährige Geschäftsmann und Milliardär Sebastián Piñera, der bereits von 2010 bis 2014 als Präsident an der Spitze Chiles stand, ging als klarer Favorit für die Nachfolge der Sozialistin Bachelet ins Rennen.

Allerdings dürfte Piñera keine absolute Mehrheit der Stimmen erlangen und damit in die Stichwahl am 17. Dezember gezwungen werden. Umfragen sahen Piñera im ersten Durchgang zuletzt bei 34,5 Prozent, Guillier bei 15,4 Prozent. Sie rechneten zugleich mit einer niedrigen Wahlbeteiligung von nur etwa 40 Prozent. Bei den jüngsten Kommunalwahlen waren gerade mal 36 Prozent der Stimmberechtigten zu den Urnen gegangen.

Chile vor der Präsidentenwahl
tagesschau 13:15 Uhr, 19.11.2017, Michael Stocks, ARD Rio de Janeiro

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Konkurrent von Mitte-links-Bündnis unterstützt

Insgesamt bewerben sich sechs Männer und zwei Frauen für das höchste Amt im Staat. Neben Piñera wurden dem vom regierenden Mitte-links-Bündnis unterstützten Kandidaten Alejandro Guillier gute Chancen für den Einzug in die Stichwahl vorhergesagt. Der 64-jährige Senator tritt als Unabhängiger an.

Guillier warb für die Fortsetzung der unter Bachelet in ihrer zweiten Amtszeit eingeleiteten gesellschaftspolitischen Reformen in dem konservativ geprägten Land. Die Präsidentin hatte zuletzt unter anderem eine Lockerung des jahrzehntelangen strikten Abtreibungsverbots durchgesetzt und einen Gesetzentwurf zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen vorgelegt. Die 14,3 Millionen Stimmberechtigten sind außerdem dazu aufgerufen, die Abgeordneten des Unterhauses und die Hälfte der Senatoren neu zu bestimmen.

Rechtsruck in Chile erwartet
Ivo Marusczyk, ARD Buenos Aires
19.11.2017 21:09 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 19. November 2017 um 15:00 Uhr.

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