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Anschlag in Paris: Fahndung in Longpont, nordöstlich von Paris | Bildquelle: AP

Terrorangriff in Frankreich Liveticker zum Anschlag auf "Charlie Hebdo"

Stand: 09.01.2015 14:10 Uhr

Die französische Polizei hat inzwischen neun Verdächtige festgenommen. Sie stammen aus dem Umfeld der beiden mutmaßlichen Täter, die die Fahnder nordöstlich von Paris vermuten. Dort durchsuchen Sondereinheiten zahlreiche Gebäude. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker von tagesschau.de.

Ende des Livetickers

08.01.2015 22:41 Uhr

Damit beenden wir den Liveticker zu den Ereignissen in Paris. Über den weiteren Gang der Dinge halten wir Sie auch in der Nacht auf unserer Homepage tagesschau.de auf dem Laufenden.

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Polizei beendet offenbar Suche bei Longpont

08.01.2015 22:23 Uhr

Die Zeitungen "Le Figaro" und "Le Monde" berichten übereinstimmend, dass die französischen Sicherheitskräfte aus dem Ort Longpont nordöstlich von Paris abziehen. Die Durchsuchungen dort sind offenbar beendet. Die Suche nach den Tätern geht aber weiter - auch in der Nacht, verlautete aus Polizeikreisen.

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Regierung verurteilt islamfeindliche Übergriffe

08.01.2015 21:52 Uhr

Die französische Regierung hat die jüngsten islamfeindlichen Übergriffe scharf verurteilt. Wer solche Taten begehe, werde "gesucht, festgenommen und bestraft", sagte Innenminister Cazeneuve . Nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" mit zwölf Toten waren an mehreren Orten in Frankreich muslimische Einrichtungen attackiert worden. Die Behörden vermuten hinter einigen der Angriffe Racheakte.

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ARD-Brennpunkt zum Anschlag in Paris

08.01.2015 21:41 Uhr

Trauer um die Opfer und Fahndung nach den Tätern: Auch einen Tag nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" sind die Täter noch auf der Flucht. Was ist bislang bekannt? Der ARD-Brennpunkt fasst den Tag zusammen.

Nach dem Anschlag – Jagd auf die Täter
Brennpunkt, 08.01.2015

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NATO-Chef Stoltenberg: "Angriff auf die Freiheit"

08.01.2015 21:14 Uhr

Offene Gesellschaften sind nach Ansicht von NATO-Chef Stoltenberg die beste Verteidigung gegen den Terrorismus. "Sie greifen unsere Freiheit an. Die müssen wir verteidigen", sagte er im ARD-Interview. Stoltenberg war während der Anschläge in Oslo und Utöya Regierungschef Norwegens.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im ARD-Interview
08.01.2015

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Eiffelturm im Dunkeln

08.01.2015 20:53 Uhr

Am Eiffelturm in Paris gehen am Abend die Lichter aus - in Gedenken an die Opfer des Anschlags.

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Anti-Terror-Treffen in Paris

08.01.2015 20:08 Uhr

Nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" findet am Sonntag in Paris ein internationales Treffen zum Kampf gegen den Terrorismus statt. Er habe seine Kollegen "der am meisten vom Terrorismus betroffenen europäischen Länder" ebenso eingeladen wie US-Justizminister Eric Holder", sagte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve.

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Neue Demonstration gegen Terror in Paris

08.01.2015 19:56 Uhr

Tausende Menschen gehen in Paris erneut gegen den Terror auf die Straße. Sie versammeln sich zu einem stummen Protest gegen den Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo". Auf den riesigen Platz der Republik, nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt, strömen mehr und mehr Menschen.

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Bisher neun Festnahmen

08.01.2015 19:44 Uhr

Die französische Polizei hat inzwischen neun Verdächtige aus dem Umfeld der mutmaßlichen Attentäter festgenommen. Das gab Innenminister Bernard Cazeneuve bekannt.

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Nous sommes Charlie

08.01.2015 19:13 Uhr

ARD-aktuell zeigt sich solidarisch mit den französischen Kollegen, mit der Redaktion von "Charlie Hebdo": "Wir zeigen Haltung", schreibt Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell. Abweichend vom Gebot strikter Neutralität setze man ein Zeichen für Meinungs- und Pressefreiheit. Denn der Anschlag sei ein Versuch der Einschüchterung: Nous sommes Charlie.

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Durchsuchungen in Lonpont

08.01.2015 18:25 Uhr

Der Hotelbesitzer Benoit Verdun berichtet der BBC aus Longpont: "Die Polizei ist überall. Sie durchsuchen jedes Haus."

Paris und Longpont auf Bing-Karte

Die Suche konzentriert sich um die Gegend des Dorfes Longpont nordöstlich von Paris. Der blaue Punkt in der Karte markiert Longpont.

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Fahndung in Longpont

08.01.2015 17:23 Uhr

Französische Sicherheitskräfte fahnden rund um das Dorf Longpont nordöstlich von Paris nach den mutmaßlichen Tätern.

Anschlag in Paris: Fahndung in Longpont, nordöstlich von Paris

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NDR-Journalistin erzählt von Besuch bei "Charlie Hebdo" 2011

08.01.2015 17:19 Uhr

Kurz nach einem Brandanschlag auf "Charlie Hebdo" im Jahr 2011 besuchte NDR-Journalistin Julie Kurz die Redaktion. Schon damals sei die Haltung klar gewesen: Wir machen weiter. Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.

Julie Kurz, NDR, zu dem Anschlag auf "Charlie Hebdo"
tagesschau24 16:30 Uhr, 08.01.2015

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Seibert: "Deutschland trauert mit Frankreich"

08.01.2015 16:50 Uhr

Wie von Innenminister de Maizière angeordnet sind die Fahnen der Bundesbehörden auf Halbmast."Deutschland trauert mit Frankreich", twittert der Sprecher von Kanzlerin Angela Merkel, Steffen Seibert.

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Höchste Terrorwarnstufe auch nördlich von Paris

08.01.2015 16:42 Uhr

Die französischen Behörden haben die bereits für den Großraum Paris bestehende höchste Terrorwarnstufe um die Region nördlich der Hauptstadt ausgeweitet. Dort werden die beiden mutmaßlichen Attentäter vermutet.

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"JeSuisCharlie": Kundgebung in Berlin

08.01.2015 16:34 Uhr

Auch heute soll es wieder Solidaritätskundgebungen für die Opfer des gestrigen Attentats in Paris geben. In Berlin ist für 18 Uhr eine Veranstaltung geplant.

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Kardinal Marx: Ein klares Nein entgegensetzen

08.01.2015 16:30 Uhr

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx, hat den Anschlag als Versuch gewertet, das friedliche Zusammenleben zwischen den Religionen zu zerstören. Diesem Bestreben müsse ein klares Nein entgegensetzt werden.
"Wir lehnen es ab, Mördern und Extremisten den Gefallen zu tun, sie als legitime Vertreter einer Religionsgemeinschaft zu betrachten", erklärte Marx.

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Fotos von der Fahndung bei "The Telegraph"

08.01.2015 16:18 Uhr

Ein Reporter der britischen Zeitung "The Telegraph" veröffentlicht Fotos, die von der Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern bei Villers-Cotterêts stammen sollen.

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Reuters-Grafik: Wo Journalisten seit 1992 getötet wurden

08.01.2015 15:57 Uhr

Die Nachrichtenagentur Reuters hat eine interaktive Grafik veröffentlicht, in welchen Ländern seit 1992 Journalisten getötet wurden.

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Ein Land hält inne - Trauer in Frankreich

08.01.2015 15:53 Uhr

Hunderttausende Menschen haben in Frankreich der Opfer des Anschlags von Paris gedacht. Mit einer Schweigeminute um Punkt zwölf Uhr mittags hielten die Menschen landesweit inne, um ihre Trauer um die zwölf am Mittwoch getöteten Menschen zum Ausdruck zu bringen. Lesen Sie hier die Reaktionen auf den Anschlag in Frankreich:

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Anti-Terror-Abteilung übernimmt Ermittlungen

08.01.2015 15:43 Uhr

Einzelheiten zu der tödlichen Attacke auf eine französische Polizistin im Süden von Paris: Laut Justiz hatte der Angriff möglicherweise einen terroristischen Hintergrund.
Die Anti-Terrorismus-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm inzwischen die Ermittlungen zu der Bluttat, bei der am Morgen in Montrouge eine Polizistin erschossen und ein städtischer Angestellter schwer verletzt worden war.
Dies sei durch den "derzeitigen Kontext" begründet, durch die schwere Bewaffnung des Täters und die Tatsache, dass Ordnungshüter Ziel der Attacke gewesen seien, erklärte die Staatsanwaltschaft.

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Mohammed-Karikaturen werden vorerst nicht publiziert

08.01.2015 15:34 Uhr

Die dänische Tageszeitung "Jyllands-Posten" verzichtet bewusst darauf, an ihre vor zehn Jahren publizierte Karikaturen-Strecke über den Propheten Mohammed anzuknüpfen. "Ich bekräftige mein Recht, als Chefredakteur jede Art von Zeichnungen bei Gelegenheit zu veröffentlichen - aber nicht jetzt", erläuterte Chefredakteur Jörn Mikkelsen in einer Kolumne seiner Zeitung. "Die Debatte wird nun seit zehn Jahren geführt - für oder gegen die Karikaturen - und wir müssen weiterkommen."
Die "Jyllands-Posten" steht unter ständiger Bedrohung, seit sie 2005 Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, die anschließend auch in "Charlie Hebdo" publiziert wurden. Gegen die Veröffentlichung wurde in mehreren muslimisch geprägten Länder demonstriert, zum Teil gewalttätig.

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Innenministerium: Fahndung wird behindert

08.01.2015 15:23 Uhr

Das französische Innenministerium fühlt sich durch Berichte - etwa in sozialen Medien - behindert, erklärt ARD-Korrespondentin Ellis Fröder in der tagesschau. Eventuell seien die Attentäter dadurch sehr gut informiert, wo sich gerade die Polizeieinheiten befinden, so die Befürchtung des Innenministeriums.

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Blumen vor der französischen Botschaft

08.01.2015 15:16 Uhr

Anteilnahme auch in Berlin: Vor der französischen Botschaft am Brandenburger Tor legen Trauernde Blumen und Karten nieder.

Trauernde legen vor der französischen Botschaft in Berlin Blumen nieder.

Trauernde legen vor der französischen Botschaft in Berlin Blumen nieder.

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Brennpunkt um 20.15 Uhr: "Nach dem Anschlag - Jagd auf die Täter"

08.01.2015 15:05 Uhr

Auch heute sendet Das Erste einen Brennpunkt zum Terroranschlag in Paris: "Nach dem Anschlag - Jagd auf die Täter". Um 20.15 Uhr nach der tagesschau.

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AFP: Molotow-Cocktails und Dschihad-Flaggen im Fluchtauto

08.01.2015 14:58 Uhr

Die Polizei hat in dem gestern stehengelassenen Fluchtauto der mutmaßlichen Attentäter in Paris einem Medienbericht zufolge Molotowcocktails und Dschihad-Flaggen gefunden. Es gehe um etwa zehn Brandsätze und Fahnen, mit denen zum Heiligen Krieg aufgerufen werde, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Quelle, die mit der Untersuchung vertraut ist.

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EU prüft stärkere Koordination bei Terrorbekämpfung

08.01.2015 14:47 Uhr

Die EU-Kommission will nach den Worten ihres Präsidenten Jean-Claude Juncker eine stärkere Koordination zwischen den Mitgliedstaaten bei der Terrorbekämpfung prüfen. "Meine Erfahrung sagt mir aber, dass wir nicht umgehend mit neuen Maßnahmen auf solche Terroranschläge reagieren sollten", sagt Juncker.

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Merkel: Verhältnis zu Muslimen gut

08.01.2015 14:44 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das gute Zusammenleben mit den Muslimen in Deutschland betont. "Was das Verhältnis zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland anbelangt, so haben wir mit der übergroßen Mehrheit der Muslime in Deutschland ein sehr gutes Verhältnis", sagte sie in Berlin.
Es gebe jedoch auch in Deutschland vereinzelte Kräfte, die sich Dschihadisten angeschlossen hätten. Daher müssten die Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland entsprechend aufrecht erhalten werden.

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Appell mehrerer Zeitungen: "Wir informieren weiter"

08.01.2015 14:38 Uhr

"Wir werden weiterhin informieren, recherchieren, interviewen, kommentieren, veröffentlichen und zeichnen. Zu jedem Thema, das uns zulässig erscheint, in einem Geist der Offenheit, der intellektuellen Bereicherung und demokratischen Debatte." Mit einem gemeinsamen Appell reagieren Süddeutsche Zeitung, Le Monde, The Guardian, El País, La Stampa und Gazeta Wyborcza auf den Anschlag in Paris

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Täter offenbar erneut gesichtet

08.01.2015 14:23 Uhr

Die beiden mutmaßlichen Täter sind weiter auf der Flucht. ARD-Korrespondentin Ellis Fröder berichtet in der tagesschau, sie sollen 80 Kilometer nordöstlich von Paris gesehen worden sein - auf derselben Straße, auf der sie bereits am Morgen gesichtet worden sein sollen.

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Tusk: "Zusammen schützen wir unsere Werte"

08.01.2015 14:14 Uhr

EU-Ratspräsident Donald Tusk und seine Mitarbeiter haben sich an der Schweigeminute für die Opfer des Pariser Angriffs beteiligt. "Zusammen schützen wir unsere Werte", twitterte er.

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De Maizière ordnet Trauerbeflaggung an

08.01.2015 14:05 Uhr

Bundesinnenminister de Maizière kündigt eine bundesweite Trauerbeflaggung der obersten Bundesbehörden und anderer Einrichtungen des Bundes an. Von heute bis Samstag würden dort die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Auch mehrere Bundesländer ordnen Trauerbeflaggung an.

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"JeSuisCharlie": Karte von "Le Monde" zeigt Kundgebungsorte

08.01.2015 14:00 Uhr

"JeSuisCharlie": Die Zeitung "Le Monde" hat eine Karte mit Fotos veröffentlicht, wo in Frankreich - aber auch etwa in Deutschland - Kundgebungen im Gedenken an die Opfer des Terroranschlags stattgefunden haben.

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Großbritannien erhöht Sicherheitsvorkehrungen

08.01.2015 13:49 Uhr

Großbritannien kündigt verstärkte Sicherheitsvorkehrungen an den Grenzübergängen an. Es würden mehr Autos und Lastwagen durchsucht, die über den Ärmelkanal wollten. Es gebe aber keinen Hinweis auf eine konkrete Bedrohung. Die Terrorwarnstufe werde daher nicht erhöht.

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Mahnende Worte von Premier Valls

08.01.2015 13:45 Uhr

ARD-Korrespondent Mathias Werth berichtet in der tagesschau über die Fahndung nach den Tätern und mahnende Worte von Premierminister Valls.

Mutmaßliche Haupttäter weiterhin auf der Flucht
tagesschau 12:00 Uhr, 08.01.2015, Mathias Werth, ARD Paris

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Steinmeier trägt sich in Kondolenzbuch ein

08.01.2015 13:36 Uhr

Außenminister Steinmeier hat sich in der französischen Botschaft in Berlin ins Kondolenzbuch eingetragen. Zuvor hatte das Auswärtige Amt in einer Schweigeminute der Opfer des Terroranschlags gedacht.

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Trotz Anschlags: "Charlie Hebdo" soll kommende Woche erscheinen

08.01.2015 13:27 Uhr

Trotz des blutigen Anschlags soll "Charlie Hebdo" in der kommenden Woche erscheinen. "Wir werden weitermachen", sagte "Charlie Hebdo"-Autor Patrick Pelloux der Agentur AFP. "Wir haben uns entschieden, kommende Woche eine Ausgabe herauszugeben. Wir sind alle einverstanden." Die Mitarbeiter der Zeitung würden von zu Hause aus arbeiten, weil die Redaktionsräume wegen der laufenden Ermittlungen nicht genutzt werden könnten.

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Zusammenfassung des Tagesgeschehens

08.01.2015 13:07 Uhr

Die Fahndung nach den beiden Tatverdächtigen läuft weiter auf Hochtouren. Sie wurden nach Angaben von Ermittlern am Vormittag in Nordfrankreich gesichtet. Zuvor hatte es mehrere Festnahmen gegeben. Ob es sich dabei um die Täter handelt, ist unklar.

Im Süden von Paris gab es eine neue Schießerei. Ein Unbekannter feuerte um sich und traf eine Polizistin tödlich, ein Straßenkehrer wurde schwer verletzt. Der Täter floh. Am Mittag hielten die Franzosen landesweit eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer ab.

An einer Tankstelle im nordfranzösischen Ort Villers-Cotterêt sollen die Tatverdächtigen des Anschlags auf

An einer Tankstelle im nordfranzösischen Ort Villers-Cotterêt sollen die Tatverdächtigen des Anschlags auf "Charlie Hebdo" gesehen worden sein.

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Was geschah in der Rue Nicolas Appert?

08.01.2015 12:45 Uhr

Was genau gestern Mittag in der Redaktion von "Charlie Hebdo" passierte, lässt sich durch Zeugenaussagen und Ermittlungsergebnisse rekonstruieren. Wir haben den Tatablauf nachgezeichnet.

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Schweigeminute in Frankreich

08.01.2015 12:30 Uhr

Um Punkt zwölf Uhr mittags hielten die Menschen landesweit inne, um ihre Trauer um die zwölf am Vortag getöteten Menschen zum Ausdruck zu bringen. Auf vielen Balkons und Plätzen hielten Menschen als Zeichen der Solidarität Schilder mit der Aufschrift "Je suis Charlie" ("Ich bin Charlie") in die Höhe. Auch die Mitarbeiter des Elysée-Palastes trauerten.

Mitarbeiter des Elysée-Palastes während der Schweigeminute

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Phoenix sendet Livestream

08.01.2015 12:25 Uhr

Phoenix berichtet durchgehend im Livestream bis 17.15 Uhr über den Terrorangriff in Paris

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Mitarbeiter der Deutschen Welle zeigen Solidarität

08.01.2015 12:14 Uhr

Die Mitarbeiter der Deutschen Welle in Bonn trauern um die Kollegen in Paris.

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Zwei flüchtige Männer mit Kalaschnikow wiedererkannt

08.01.2015 12:00 Uhr

Neue Einzelheiten zu den Tatverdächtigen des gestrigen Anschlags: Der Betreiber einer Tankstelle im Département Aisne habe die beiden verdächtigen Männer "eindeutig erkannt", meldet die Agentur AFP unter Berufung auf Ermittler. Die beiden Männer seien vermummt und mit Kalaschnikow ausgerüstet gewesen.

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Polizistin im Süden von Paris erschossen

08.01.2015 11:57 Uhr

Nachdem ein Unbekannter am Morgen zwei Menschen im Süden von Paris angeschossen hatten, starb eine Polizistin an ihren Verletzungen. Das teilte die Polizeigewerkschaft mit. Der Angreifer floh. Die Behörden setzten alles daran, ihn zu identifizieren und festzunehmen, sagte Innenminister Cazeneuve. Gleichzeitig warnte er vor voreiligen Schlüssen und einem möglichen Zusammenhang mit dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

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Beratungen im Elysee-Palast

08.01.2015 11:47 Uhr

Frankreichs Präsident Hollande hat in einer Sondersitzung des Kabinetts erneut über den Terrorangriff beraten. Zudem traf er führende Oppositionspolitiker, unter ihnen Ex-Präsident Nicolas Sarkozy, der heute UMP-Chef ist.

Nicolas Sarkozy und Francois Hollande

Nicolas Sarkozy und Francois Hollande

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AFP meldet: Tatverdächtige gesichtet

08.01.2015 11:32 Uhr

Die Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf Ermittler, die zwei Verdächtigen des Anschlags auf "Charlie Hebdo" seien in Nordfrankreich gesichtet worden. Sie seien bewaffnet und mit einem grauen Clio unterwegs gewesen, habe es von Seiten der Ermittler geheißen.

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Maas: "Freiheit lassen wir uns nicht nehmen"

08.01.2015 11:29 Uhr

Bundesjustizminister Heiko Maas hat nach dem Terroranschlag in Paris mit zwölf Toten zu einer besonnenen Reaktion aufgerufen. "Freiheit und Rechtsstaatlichkeit werden wir uns von Terroristen nicht nehmen lassen", sagte der SPD-Politiker in Berlin.

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Schweigeminute bei französischen Fußballspielen

08.01.2015 11:24 Uhr

Der französische Fußball will mit einer Schweigeminute bei allen Spielen dieses Wochenendes sein Mitgefühl für die Opfer des Terroranschlags zum Ausdruck bringen. Das teilte der nationale Verband auf seiner Homepage mit.

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Papst Franziskus trauert mit #PrayersforParis

08.01.2015 11:10 Uhr

Der Papst hat auf Twitter einen eigenen Hashtag für die Opfer des Attentats geschaffen. Franziskus veröffentlichte das Zeichen #PrayersforParis (Beten für Paris), unter dem Kommentare zu dem Anschlag einlaufen. Zudem betete er in einer Messe für die Opfer.

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Trauer, Wut und ein Stinkefinger

08.01.2015 11:04 Uhr

1,3 Millionen Tweets wurden binnen weniger Stunden nach dem Anschlag auf Twitter unter dem Hashtag #CharlieHebdo abgesetzt. Unter ihnen befinden sich auch viele Karikaturen.

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Stoltenberg: NATO steht an Frankreichs Seite

08.01.2015 11:01 Uhr

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Frankreich nach dem Terroranschlag mit zwölf Toten die volle Solidarität aller Partner des Militärbündnisses zugesichert. "Wir stehen an der Seite Frankreichs", betonte er.

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Angriffe auf muslimische Einrichtungen

08.01.2015 10:53 Uhr

In mehreren Gemeinden Frankreichs hat es in der Nacht Attacken auf muslimische Einrichtungen gegeben. Eine Moschee im nordwestfranzösischen Mans sowie ein muslimischer Gebetsraum im südfranzösischen Port-la-Nouvelle seien beschossen worden, teilten die zuständigen Staatsanwaltschaften mit. Verletzt wurde demnach niemand.

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Schweigeminute in Brüssel

08.01.2015 10:44 Uhr

Das Europaparlament und die Europäische Kommission haben eine Schweigeminute für die Oper angesetzt. Auf Initiative von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz wollen sich in diesen Minuten Abgeordnete und Mitarbeiter vor dem Europaparlament versammeln, um der Opfer zu gedenken und "Solidarität mit den Bürgern Frankreichs zu zeigen", wie das Parlament mitteilte.

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Zwei Schwerverletzte nach Schießerei

08.01.2015 10:39 Uhr

Der Angreifer, der am Morgen auf mehrere Polizisten im Süden von Paris schoss, ist noch auf der Flucht. Das stellte Innenminister Cazeneuve klar. Aus Polizeikreisen hatte es zuvor geheißen, ein Verdächtiger im Alter von 52 Jahren sei festgenommen worden.
Eine Polizistin und ein Mitarbeiter der Stadtreinigung wurden bei der Schießerei lebensgefährlich verletzt. Aus Ermittlerkreisen hieß es, es gebe derzeit keinen "eindeutigen Zusammenhang" mit dem Angriff auf "Charlie Hebdo".

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"Keine Ideologie kann den Hass heiligen"

08.01.2015 10:32 Uhr

"Mit Sturmgewehren gegen Papier und Bleistift - da könnte man hastig vom Kampf der Kulturen sprechen. Aber Killer dürfen wir nicht mit solchen Begriffen adeln, sondern zusammenstehen und klar machen, dass kein Gott, keine Ideologie, keine Politik den Hass heiligen kann", meint Sonia Seymour Mikich vom WDR. Sehen Sie hier ihren Kommentar aus den tagesthemen.

Kommentar: Sonia Seymour Mikich, WDR, zum Anschlag in Paris
tagesthemen 22:30 Uhr, 07.01.2015

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Cazeneuve: Tatverdächtige wurden überwacht

08.01.2015 10:18 Uhr

Die beiden gesuchten Tatverdächtigen sind nach Angaben des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve überwacht worden. Dabei habe es allerdings keinerlei Hinweise auf einen bevorstehenden Terrorakt gegeben, gegen die Männer habe es auch kein juristisches Verfahren gegeben, sagte er dem Sender Europe 1.

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ARD-Korrespondentin Fröder zum Stand der Ermittlungen

08.01.2015 10:15 Uhr

"Die Fahndung läuft in ganz Frankreich auf Hochtouren - und ganz besonders in Reims", berichtet ARD-Korrespondentin Ellis Fröder in der tagesschau. In Reims hatten Spezialkräfte in der Nacht ein Haus umstellt. Ein Gebäude wurde von Forensikern durchsucht.

Ellis Fröder, ARD Paris, zum Stand der Ermittlungen
08.01.2015, tagesschau24 09:00 Uhr

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Gedenken an die Opfer in Moskau

08.01.2015 10:06 Uhr

"Wir sind bei Ihnen", "Ich bin Charlie Hebdo": Vor der französischen Botschaft in Moskau haben Trauernde Blumen und Karten niedergelegt.

Blumen vor der französischen Botschaft in Moskau

Blumen vor der französischen Botschaft in Moskau

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Französischer Botschafter: Solidarität der Deutschen ist sehr wichtig

08.01.2015 09:58 Uhr

Der französische Botschafter in Deutschland, Philippe Etienne, hat die Bedeutung der Anteilnahme der Deutschen unterstrichen. "Diese Reaktionen sind sehr, sehr wichtig. Wir sind sehr, sehr dankbar für die Solidarität", sagte er im Deutschlandfunk.

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Trauer in Frankreich

08.01.2015 09:54 Uhr

Nach dem Mordanschlag hat Präsident Hollande die Franzosen zu einer Gedenkminute am Mittag aufgefordert. Premier Manuel Valls bat Unternehmer, dies den Angestellten zu ermöglichen. An der berühmten Kathedrale Notre-Dame sollen zum Gedenken die Glocken läuten.

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"Wir stehen vereint mit dem französischen Volk"

08.01.2015 09:50 Uhr

Der britische Premier Cameron hat via Twitter seine Verbundenheit mit den Franzosen nach dem Anschlag zum Ausdruck gebracht.

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"Kriegserklärung an die ganze Welt"

08.01.2015 09:46 Uhr

In den Kommentaren der deutschen Zeitungen ist von einer "Kriegserklärung an die ganze Welt" zu lesen. Werte der Demokratie und die Meinungsfreiheit müssten verteidigt werden.

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Schießerei in Paris

08.01.2015 09:33 Uhr

Im Süden von Paris wird mindestens ein Polizist bei einer Schießerei verletzt. Dies teilte die französische Polizei mit. Es sei aber zu früh zu sagen, ob ein Zusammenhang mit dem Angriff vom Vortag bestehe, hieß es aus Ermittlerkreisen.

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Liveticker - die Meldungen von gestern

08.01.2015 09:33 Uhr

Hier können Sie den Liveticker von gestern über die Ereignisse in Paris nachlesen.

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