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[Bildunterschrift: Im Frühjahr des kommenden Jahres wird es im CERN die ersten physikalischen Untersuchungen geben. ]
Die Partikelschleuder am europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf hat in der Nacht Wasserstoff-Atomkerne auf eine bislang in irdischen Beschleunigern unerreichte Energie katapultiert. Mit 1,18 Tera-Elektronenvolt (TeV) schlug der Large Hadron Collider (LHC) den bisherigen Rekord von 0,98 TeV des US-amerikanischen Beschleunigers Tevatron am Fermilab bei Chicago.
Der LHC war nach einer monatelangen Reparatur vor zehn Tagen erfolgreich wieder angefahren worden. Mit dem weltstärksten Teilchenbeschleuniger wollen die Physiker fundamentale Rätsel der Natur lösen. Auf der Suche nach den Antworten auf diese Fragen wollen die Forscher nahezu lichtschnelle Atomkerne mit bislang unerreichter Wucht kollidieren lassen. Im Trümmerregen dieser Partikel-Crashs fahnden sie nach bislang unentdeckten Teilchen und physikalischen Gesetzen.
Die ersten physikalischen Untersuchungen sollen im Frühjahr 2010 stattfinden. Dazu sollen die Wasserstoffkerne (Protonen) in den beiden gegenläufigen Röhren des ringförmigen Beschleunigers auf bis zu 3,5 TeV pro Röhre katapultiert werden.
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