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Vermummte Polizisten in Brüssel | Bildquelle: dpa

Liveblog zur Terrorserie in Brüssel +++ Suche nach Verdächtigem dauert an +++

Stand: 23.03.2016 21:04 Uhr

Hinweise auf ein weit verzweigtes Terrornetz verdichten sich, auch darauf, dass die Attentäter von Paris und von Brüssel zu einer Terrorzelle gehörten. Die belgische Polizei fahndet laut Staatsanwaltschaft weiter nach einem flüchtigen Täter und Kontaktpersonen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes sind auch Deutsche in Brüssel verletzt worden.

Brennpunkt mit Tageszusammenfassung

23.03.2016 21:04 Uhr

Hier der Brennpunkt zu den Ermittlungen am Tag nach den Attentaten in Brüssel. An dieser Stelle beenden wir unseren Liveblog. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und halten Sie auf tagesschau.de weiter auf dem Laufenden!

Suche nach den Tätern
Brennpunkt, 23.03.2016

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Maelbeek: Metro-Station bleibt geschlossen

23.03.2016 19:52 Uhr

Die Metro-Station Maelbeek wird offenbar in den kommenden Wochen weiterhin geschlossen bleiben, berichtet die Zeitung Le Figaro.

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Brennpunkt - heute um 20.15 Uhr

23.03.2016 19:47 Uhr

Am Tag nach den Anschlägen in Brüssel läuft die Suche nach den Tätern. Bei Razzien in ganz Belgien wurden Sprengstoff, Bombenmaterial und eine IS-Flagge gefunden. Im 15-minütigen Brennpunkt informieren wir über die Suche nach den Tätern.

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Medienberichte: Gesuchter Terrorverdächtiger ist angeblich tot

23.03.2016 19:01 Uhr

Der gesuchte Terrorverdächtige Najim Laachraoui ist nach belgischen Medienberichten tot. Er sei einer der Selbstmordattentäter gewesen, die sich auf dem Brüsseler Flughafen in die Luft gesprengt hatten, berichtet der Sender RTBF. Die Meldung ist bislang nicht bestätigt. Am Morgen war bereits über seine Festnahme im Raum Brüssel berichtet worden, diese wurde dann von den Behörden dementiert.

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Obama: "jagen und besiegen"

23.03.2016 18:56 Uhr

US-Präsident Barack Obama verteidigt nach den Anschlägen von Brüssel seine Linie im Anti-Terror-Kampf: "Es gibt für mich nichts wichtigeres auf meinem Plan, als sie zu jagen und sie zu besiegen", so Obama über die Terroristen des "Islamischen Staates", die sich für die Anschläge in Brüssel verantwortlich erklärt hatten. "Wir werden Druck auf sie ausüben, bis wir sie aus ihren Hochburgen getrieben haben und bis sie zerstört sind", sagte der US-Präsident.

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Belgisches Königspaar an der U-Bahn-Station Maelbeek

23.03.2016 18:51 Uhr

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Flughafen Brüssel bleibt Freitag geschlossen

23.03.2016 18:35 Uhr

Der belgischen Nachrichtenagentur Belga News zufolge bleibt der Flughafen Brüssel auch am Freitag geschlossen.

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Molenbeek - Brüssels Problemviertel im Portrait

23.03.2016 18:21 Uhr

Problemviertel Molenbeek in Brüssel
tagesschau 17:00 Uhr, 23.03.2016, Judith Müllender, ARD Brüssel

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Weiter Durchsuchungen und Razzien

23.03.2016 18:18 Uhr

Derzeit gebe es noch Durchsuchungen und Razzien in verschiedenen Brüsseler Vororten und Stadtvierteln, sagt ARD-Korrespondentin Bettina Scharkus. Ein möglicher Mittäter, der auf Überwachungskamera am Flughafen zu sehen sei, soll weiter auf der Flucht sein. In seiner Tasche soll sich der größte Sprengsatz befunden haben, der nicht am Flughafen gezündet hat, sondern im Nachhinein entschärft wurde.

Bettina Scharkus, ARD Brüssel, zu den laufenden Ermittlungen
tagesschau 17:00 Uhr, 23.03.2016

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Kerry reist nach Belgien

23.03.2016 18:05 Uhr

US-Außenminister John Kerry reist seinem Sprecher zufolge am Freitag nach Belgien. Dort seien Gespräche mit Vertretern der belgischen Regierung und der EU geplant.

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Polen will nach Anschlägen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen

23.03.2016 18:04 Uhr

Nach den Anschlägen von Brüssel will Polen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen. "Nach dem, was gestern in Brüssel geschehen ist, können wir vorerst nicht sagen, dass wir irgendeine Zahl von Migranten aufnehmen möchten", sagte Ministerpräsidentin Beata Szydlo im polnischen Fernsehen. Die konservative Regierungschefin widerrief damit eine Zusage der Vorgängerregierung aus dem September 2015. Diese hatte sich zur Aufnahme von 7000 Flüchtlingen im Rahmen einer europäischen Kontingentierung bereit erklärt.

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Brüsseler Terrorverdächtiger im Juni in der Türkei gefasst

23.03.2016 17:56 Uhr

Einer der Terrorverdächtigen von Brüssel wurde im Juni in der Türkei gefasst und nach Belgien abgeschoben. Das gab der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bekannt. Präsident Erdogan sagt, die Belgier seien informiert worden. Doch trotz des Hinweises, dass der Mann ein "ausländischer terroristischer Kämpfer" sei, wurde er von den belgischen Behörden freigelassen. Offenbar handelt es sich bei dem Verdächtigen um Ibrahim El Bakraoui.

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Kommentar: Vereint im Kampf gegen Terror

23.03.2016 17:54 Uhr

Alle sind entsetzt, erschüttert und schockiert. Terrorismus bekämpfen - nur wie? Fakt ist: Gegen den Terror geht es nur zusammen, nicht allein. Polizei und Sicherheitsbehörden in Europa müssen endlich enger zusammenarbeiten, fordert ARD-Korrespondentin Karin Bensch in ihrem Kommentar.

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Etwa ein Dutzend US-Bürger unter Verletzten in Brüssel - US-Außenministerium: Keine Hinweise auf US-Todesopfer

23.03.2016 17:25 Uhr

Bei den Bombenanschlägen von Brüssel sind nach Angaben des US-Außenministeriums rund ein Dutzend US-Staatsbürger verletzt worden. "Wir prüfen noch immer die Folgen der gestrigen Terrorattacken in Brüssel", erklärte der stellvertretende Außenamtssprecher Mark Toner in Washington. Bislang gebe es aber keine Hinweise, dass sich auch unter den Todesopfern US-Bürger befänden.

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Verstärkter Datenaustausch - Stoff für politische Debatte

23.03.2016 17:20 Uhr

Die Forderung nach einem Verbinden der "Datentöpfe" von Polizei- und Sicherheitsbehörden stößt in Berlin nicht einhellige Zustimmung, sagt ARD-Korrespondentin Marie von Mallinckrodt. Politiker suchen nach Möglichkeiten, Terroristen schneller und konsequenter verfolgen zu können. Sie weist auch darauf hin, dass das Auswärtige Amt leider nicht ausschließe, dass Deutsche unter den Attentatsopfern seien.

Marie von Mallinckrodt, ARD Berlin, mit Informationen zu möglichen deutschen Opfern
tagesschau24 16:00 Uhr, 23.03.2016

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Analyse zu der Sicherheitsdebatte nach den Anschlägen

23.03.2016 17:11 Uhr

Über europäische Islamisten existieren viele Informationen. Nur bei deren Austausch hapert es. Möglichkeiten gäbe es reichlich, allein der Wille fehlt. Experten sehen dafür einen einfachen Grund, der derzeit nicht zu überwinden sein dürfte. Eine Analyse von Florian Pretz auf tagesschau.de:

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Hinweise auf weit verzweigtes Terrornetzwerk verdichten sich

23.03.2016 16:54 Uhr

Die ersten Ermittlungsergebnisse weisen darauf hin, dass ein weit verzweigtes Terrornetzwerk hinter den Selbstmordattentaten von Brüssel steckt, berichtet ARD-Korrespondent Kai Küstner. Denn die Wohnung im Süden Brüssels, die den Attentätern als Unterkunft diente, wurde auch von dem in der vergangene Woche verhafteten mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam genutzt. Der 26-Jährige soll eine maßgebliche Rolle bei den Anschlägen in der französischen Hauptstadt im vergangenen November gespielt haben. Die Polizei sucht auf Hochtouren noch nach einem flüchtigen Verdächtigen. Weitere Informationen in dem Radio-Beitrag von Kai Küstner:

Täter-Suche, Trauer, Trotz - Der Tag nach dem Terror
K. Küstner, ARD Brüssel
23.03.2016 16:29 Uhr

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"Gemeinsam stark" twittert die Brüsseler Polizei

23.03.2016 16:40 Uhr

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Staatsanwalt zitiert aus "Testament" des toten Attentäters

23.03.2016 16:35 Uhr

Der Brüsseler Staatsanwalt Van Leeuw hat einen Ausschnitt aus dem Testament zitiert, das der Flughafen-Attentäter Ibrahim
El Bakraoui auf einem Computer hinterlassen hat: "Immer auf der Flucht, nicht mehr weiter wissen, überall gesucht, nicht mehr sicher", heiße es darin. Weiter klage Bakraoui, wenn er noch länger warte, riskiere er, der nächste zu sein, der in einer Zelle lande. Am Freitag hatte die belgische Polizei Salah Abdeslam in Brüssel festgenommen, der an den Anschlägen von Paris beteiligt gewesen sein soll und nach dem seit Monaten in aller Welt gefahndet worden war.

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Wie schützt man die Bürger vor Terror? - Rufe in der EU nach mehr Datenaustausch und Vertrauen mehren sich

23.03.2016 16:30 Uhr

Die Brüsseler Anschläge haben in Europa eine neue Sicherheitsdebatte entfacht. EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos mahnte mehr Austausch von Geheimdienstinformationen an, um der Bedrohung durch religiösen Extremismus zu begegnen. Jetzt müssten alle Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, sagte er. Sie müssten sich gegenseitig vertrauen und über die Polizeibehörde Europol Erkenntnisse teilen. Bundesinnenminister Thomas de Mazière hatte bereits gestern Abend ebenfalls für einen einfacheren Informationsaustausch geworben. Angesichts der Terrorgefahr müssten Datenschutzargumente überdacht werden, sagte er dem Sender RTL. Der französische Premierminister Manuel Valls appellierte an die Partner in der EU, massiv in Sicherheitsvorkehrungen und Terrorabwehrmaßnahmen zu investieren.

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Details zum Tathergang vom Brüsseler Staatsanwalt

23.03.2016 16:15 Uhr

Bundesanwalt Frederic Van Leeuw sagte auf der Pressekonferenz, die erste Bombe am Flughafen sei um 07.58 Uhr nahe dem Schalter 11 explodiert. Die zweite Detonation habe sich neun Sekunden später nahe Schalter 2 in der Abflughalle ereignet. Der zweite Selbstmordattentäter vom Flughafen sei noch nicht identifiziert. Ein dritter Täter habe die größte Bombe deponiert, sei aber vor den Explosionen aus dem Gebäude gerannt. Nach ihm werde weiter gefahndet. Belgische Medien berichteten, bei dem Mann handle es sich um Najim Laachraoui, einen mutmaßlichen IS-Rekrutierer und Bombenbauer. Die DNA-Spuren des 25-Jährigen waren auf Sprengstoffgürteln gesichert worden, die bei den Pariser Anschlägen benutzt wurden.

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Brüssel trauert - Bilder der Anteilnahme

23.03.2016 16:08 Uhr

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Die Anschläge von Brüssel - der Tag danach

Blumen, Bilder und Gebete für die 31 Toten und etwa 270 Verletzten nach den Anschlägen in Brüssel

Schweigeminute in Brüssel

Schweigeminute in Brüssel. Einen Tag nach den Terroranschlägen versammelten sich zehntausende Menschen auf dem Börsenplatz der belgischen Hauptstadt. | Bildquelle: AFP

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Mutmaßlicher Terrorist verbrachte Nacht in Bayern - Wer war sein Begleiter?

23.03.2016 16:04 Uhr

Ein mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge von Paris, Salah Abdeslam, hat im September im bayerischen Unterfranken übernachtet. Der Mann, der am Freitag in Brüssel festgenommen worden war, sei mit zwei anderen Männern im Landkreis Kitzingen in einem Gasthof gewesen, sagte der bayerische Landespolizeipräsident Wilhelm Schmidbauer. Unter anderem der Bayerische Rundfunk hatte zuerst davon berichtet. Geprüft wird Schmidbauer zufolge noch, ob es sich bei einem der beiden anderen Männer um den Terrorverdächtigen Najim Laachraoui gehandelt haben könnte. "Dazu haben wir keine Erkenntnisse." Der 24-jährige Laachraoui wird mit den Attentaten von Paris im November 2015 in Verbindung gebracht und könnte auch an den Anschlägen vom Dienstag in Brüssel beteiligt gewesen sein.

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Statement der Europäischen Kommission

23.03.2016 16:01 Uhr

"Viele, die in Europa Schutz suchen, flüchten vor demselben Extremismus"

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Forderung der Polizeigewerkschaft: „Europa muss einheitliche Terrorwarnstufen einführen“

23.03.2016 15:55 Uhr

Die Gefährdungslage in Deutschland bleibe anhaltend hoch, sagt Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Um der Bevölkerung Orientierung und konkrete Verhaltensregeln geben zu können, müssten einheitliche Terrorwarnstufen in Europa eingeführt werden. "Hier brauchen wir keine nationalen sondern europäische Lösungen", sagte er tagesschau24. Das gleiche gelte für den Datenaustausch in Europa, der effektiver wirken würde als Kontrollen vor Flughafengebäuden.

Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, zur aktuellen Gefährdungslage
tagesschau24 15:00 Uhr, 23.03.2016

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"Wir werden keine Angst haben"

23.03.2016 15:52 Uhr

"Man muss weiterleben" und "Wir werden keine Angst sagen" sagen Belgierinnen, die unser Korrespondent in Brüssel, Arnim Strauth, gefragt hat, wie sie mit der Situation einen Tag nach den Anschlägen umgehen. Die Fahnder haben bei Razzien 15 Kilo Sprengstoff, eine IS-Fahne und eine Art Testament eines Attentäters gefunden. Die Staatsanwaltschaft gab außerdem bekannt, dass es sich bei den beiden Brüdern El Bakraoui, die sich in die Luft sprengten, um bewaffnete Gewalttäter gehandelt habe, allerdings ohne terroristischen Hintergrund.

Lage in Brüssel nach den Anschlägen
tagesschau 15:00 Uhr, 23.03.2016, Arnim Strauth, ARD Brüssel

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Trauer in Belgien

23.03.2016 15:42 Uhr

Schweigeminute um 12 Uhr, Gedenken an die Opfer der Anschläge: Rund 3000 Menschen kamen auf dem Börsenplatz im Brüsseler Stadtzentrum zusammen. In der Mitte eines von den Menschen gebildeten Kreises waren auf dem Boden Beileidsbekundungen mit Kreide geschrieben.

Schweigeminute in Brüssel

Schweigeminute in Brüssel

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Reaktion auf Anschläge: Foto- und Filmverbot für Medienvertreter in deutschen Bahnhöfen

23.03.2016 15:38 Uhr

Die Deutsche Bahn lässt nach den Terroranschlägen in Brüssel in ihren Bahnhöfen keine Foto- und Filmaufnahmen von Medienvertretern mehr zu. Dies gelte "bis auf Weiteres", sagte eine Bahnsprecherin auf Anfrage in Berlin. Private Aufnahmen seien aber weiterhin zugelassen. Die Sprecherin verwies auf die allgemeine Sicherheitslage. Einen konkreten Grund für das Film- und Fotoverbot nannte sie aber auch auf Nachfrage nicht. Die Bahnhöfe gehören in der Regel der Deutschen Bahn, das bundeseigene Unternehmen hat dort das Hausrecht. Bislang wurden Anträge auf Film- und Fotoaufnahmen fast immer problemlos erteilt.

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Ein Deutscher schwer verletzt

23.03.2016 15:34 Uhr

Einlasskontrollen vor dem Betreten von Flughäfen werden in Deutschland diskutiert, aber es gibt auch Bedenken wegen der Verzögerungen bei hohem Passagieraufkommen. Rainald Becker, ARD-Studio Berlin, bestätigt, dass das Auswärtige Amt von mehreren verletzten Deutschen ausgeht, eine Person sei schwer verletzt. Dass es auch unter den Toten Deutsche geben könne, schließe das Amt nicht aus.

Rainald Becker, ARD Berlin, mit Informationen zu den Opfern
tagesschau 15:00 Uhr, 23.03.2016

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Stand der Ermittlungen nach Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft

23.03.2016 15:16 Uhr

+++ Ermittler sprechen von vier Attentätern +++ Brüder Khalid und Ibrahim El Bakraoui als Attentäter identifiziert - ein Bruder Selbstmordattentäter am Flughafen, der andere an Metro-Station Maelbeek +++ Identität eines von zwei Selbstmordattentätern am Flughafen unklar +++ Fahndung nach drittem Mann auf dem Bild vom Flughafen läuft +++ Offizielle Zahlen: Mindestens 31 Tote und 270 Verletzte - Deutsche unter den Verletzten +++

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Verlegt: Test-Länderspiel Belgien-Portugal findet am Dienstag in Portugal statt

23.03.2016 15:02 Uhr

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Stimmung in Brüssel: "Wir werden uns nicht beugen"

23.03.2016 14:54 Uhr

Blumen, Kerzen und Fahnen im Gedenken an die Opfer: Einen Tag nach den Anschlägen trauern die Menschen in Brüssel, zugleich wollen sie ihr Leben aber nicht vom Terror bestimmen lassen. Eindrücke von Sabine Hackländer, ARD-Korrespondentin in Brüssel:

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Nahe der Börse in Brüssel

23.03.2016 14:49 Uhr

Eine Straße bei der Börse in Brüssel hat sich zur Medien-Allee gewandelt

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Staatsanwalt: 15 Kilo Sprengstoff in Wohnung der Verdächtigen gefunden

23.03.2016 14:35 Uhr

Der Brüsseler Staatsanwalt hat bekannt gegeben, dass 15 Kilogramm TATP-Sprengstoff in der Wohnung der Tatverdächtigen gefunden wurden. Dieser Sprengstoff wurde auch bei den Attentaten in Paris verwendet. Triazeton-Triperoxid, kurz TATP, lässt sich aus den Flüssigkeiten Wasserstoffsuperoxid (Desinfektionsmittel), Azeton (Farbverdünner) und Zitronensaft ohne Bunsenbrenner bei Raumtemperatur zusammenrühren.

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Mehrere Deutsche unter Verletzten in Brüssel

23.03.2016 14:22 Uhr

Bei den Terroranschlägen in Brüssel sind auch mehrere Deutsche verletzt worden. Das Auswärtige Amt schließt zudem nicht aus, dass Bundesbürger getötet wurden. Mindestens ein Mann mit deutscher Staatsbürgerschaft habe schwere Verletzungen erlitten.

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ARD-Korrespondentin mit mehr Angaben zu den Tätern

23.03.2016 14:21 Uhr

Beide identifizierte Selbstmordattentäter waren polizeibekannt, der eine galt als Kleinkrimineller, der andere saß bereits einmal für zehn Jahre in Haft. Zudem wurde eine Art Testament bei einer Razzia gefunden. Bettina Scharkus live aus Brüssel:

Bettina Scharkus, ARD Brüssel, zur aktuellen Situation in Brüssel
tagesschau 14:00 Uhr, 23.03.2016

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Staatsanwalt Brüssel: Testament eines Attentäters gefunden

23.03.2016 14:15 Uhr

Die Polizei in Brüssel hat bei einer Razzia in einer Mülltonne im Viertel Schaerbeek einen Computer gefunden, auf dem das Testament von Ibrahim El Bakraoui abgespeichert war, wie Staatsanwalt Van Leeuw sagte. Darin habe der Attentäter geschrieben, dass er sich nicht mehr sicher fühle und fürchte, ins Gefängnis zu kommen.

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Illustratoren widmen ihre Zeichnungen den Opfern der Brüsseler Attentate

23.03.2016 14:08 Uhr

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Stand der Ermittlungen laut Staatsanwaltschaft Brüssel

23.03.2016 14:00 Uhr

Die Brüder Ibrahim und Khalid El Bakraoui waren zwei der Attentäter von Brüssel. Ibrahim habe sich am Flughafen Zaventem in die Luft gesprengt, Khalid in einem U-Bahnzug an der Station Maelbeek, sagte Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw in Brüssel. Ein weiterer, bisher nicht identifizierter Selbstmordattentäter sprengte sich demnach ebenfalls am Flughafen in die Luft. Ein dritter Angreifer sei gemeinsam mit den beiden anderen mit einem Sprengsatz in einer Tasche zum Flughafen gekommen, bei der Explosion sei aber niemand zu Schaden gekommen, sagte Van Leeuw. Der Mann sei auf der Flucht, ebenso wie möglicherweise noch mehrere weitere Personen mit Verbindungen zu den Anschlägen. Ausführlichere Informationen auf tagesschau.de:

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ARD-Korrespondent Feld vor Ort

23.03.2016 13:49 Uhr

Christian Feld berichtet von den besonderen Momenten und der großen Anteilnahme in Brüssel. Aber auch bange Blicke, Hubschrauber über der Stadt, überall Soldaten und Kontrollen dominieren die Atmosphäre in Brüssel am Tag nach den Anschlägen.

Christian Feld, ARD Brüssel, mit Eindrücken aus der belgischen Hauptstadt
ARD-Mittagsmagazin, 23.03.2016

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Terrorismus-Experte Joachim Krause: "Brutstätte für islamistische Kämpfer"

23.03.2016 13:41 Uhr

Belgiens Sicherheitsbehörden hätten Fehler gemacht, sagt Terrorismusexperte Joachim Krause. Im Gespräch mit tagesschau.de erklärt er, warum Brüssel trotz aller Sicherheitsmaßnahmen erneut zum Anschlagsziel der Islamisten wurde. Das komplette Interview:

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Solidarität weltweit - Monumente in schwarz, gelb und rot

23.03.2016 13:37 Uhr

Eine Bilderstrecke des französischen Fernsehsenders BFM TV

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Taxifahrer gab wohl den entscheidenden Hinweis

23.03.2016 13:31 Uhr

Dank an den Taxifahrer, der den Hinweis auf den Aufenthaltsort der mutmaßlichen Attentäter gab

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EU-Kommissar warnt vor Vermischung von Terror und Flüchtlingskrise

23.03.2016 13:27 Uhr

EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos hat nach den Anschlägen von Brüssel vor einer Vermischung der Themen Migration und Sicherheit gewarnt. Die EU befinde sich auf dem "Höhepunkt zweier Krisen, Sicherheit und Migration, und auch wenn sie sich zeitlich überlagern, sollten sie nicht vermischt werden", sagte er in Brüssel. Mit Blick auf die Flüchtlinge sagte der Kommissar, der sowohl für innere Sicherheit als auch für Migration zuständig ist: "Diejenigen, die an unseren Küsten ankommen, fliehen vor genau demselben Terror, der uns getroffen hat, genau hier im Herzen Europas."

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Pressekonferenz Staatsanwalt Brüssel: Zweiter Attentäter ist Khalid El Bakraoui

23.03.2016 13:23 Uhr

Bei dem Attentäter in der Brüsseler Metro handelt es sich um Khalid El Bakraoui. Er ist der Bruder des Selbstmordattentäters vom Flughafen, Ibrahim El Bakraoui, sagte Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw in Brüssel.

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Pressekonferenz Staatsanwalt Brüssel: Einer der toten Attentäter ist Ibrahim El Bakraoui

23.03.2016 13:20 Uhr

Einer der Selbstmordattentäter der Brüsseler Anschläge ist als Ibrahim El Bakraoui identifiziert worden. Er sei der Mann in der Mitte des Fahndungsfotos vom Flughafen, sagte Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw in Brüssel.

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Fahnung nach Laachraoui läuft weiter

23.03.2016 13:16 Uhr

Die belgische Polizei fahndet weiter intensiv nach Najim Laachraoui, einem der Hauptverdächtigen für die Anschläge in Brüssel, nachdem erste Berichte über die Festnahme des 25-Jährigen sich als falsch erwiesen haben.

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Wer wurde festgenommen - nach Dementi eine offene Frage

23.03.2016 13:10 Uhr

Nach allem, was man derzeit weiß, gab es im Zusammenhang mit den Anschlägen von Brüssel eine Festnahme. Unklar ist, ob es sich um einen der Hauptverdächtigen handelt. Medien hatten berichtet, es handele sich um Najim Laachraoui, riefen diese Meldung aber später zurück. Die Staatsanwaltschaft hat für 13 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt. Weitere Informationen auf tagesschau.de:

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Polizei: In Deutschland fehlen Polizisten für verstärkten Einsatz

23.03.2016 13:06 Uhr

Nach Brüssel sollen auch in Deutschland die Sicherheitsvorkehrungen steigen: Laut Polizei sind momentan aber gar nicht alle benötigten Kräfte verfügbar, um Flughäfen oder die Grenze zu Belgien zu sichern: Tausende Beamte seien zur Registrierung von Flüchtlingen im Süden. Ein Bericht von Karin Dohr, ARD Berlin.

Kabinett berät über Sicherheitslage in Deutschland
tagesschau 12:00 Uhr, 23.03.2016, Karin Dohr, ARD Berlin

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Sondersitzung der EU-Innenminister angekündigt

23.03.2016 12:54 Uhr

Die EU-Innenminister berufen nach den Brüsseler Anschlägen eine Sondersitzung ein. Die Minister würden "binnen Tagen" zu Gesprächen zusammenkommen, sagte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos. Thema werde die Sicherheitslage sein. Er fügte hinzu, es sei notwendig, dass der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Ländern verbessert werde.

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Meldung über Festnahme zurückgezogen

23.03.2016 12:26 Uhr

Jetzt haben belgische Medien offenbar ihre Informationen über die Festnahme des Hauptverdächtigen Najim Laachraoui zurückgezogen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Mehrere Zeitungen und Rundfunksender erklärten, die von ihnen verbreitete Information, dass der Mann im Brüsseler Viertel Anderlecht gefasst worden sei, werde nun von der Polizei dementiert.

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Fußball-Länderspiel Belgien gegen Portugal abgesagt

23.03.2016 12:24 Uhr

Nach den Terroranschlägen von Brüssel ist das für den kommenden Dienstag geplante Fußball-Länderspiel zwischen Belgien und Portugal abgesagt worden. Die Stadt Brüssel habe aus Sicherheitsgründen und als Vorsichtsmaßnahme darum gebeten, teilte der belgische Verband mit.

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Schweigeminute in Brüssel

23.03.2016 12:14 Uhr

Schweigeminute nach den Anschlägen in Brüssel
tagesschau 12:00 Uhr, 23.03.2016

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Der Brüsseler Flughafen bleibt auch am Donnerstag geschlossen.

23.03.2016 12:11 Uhr

Das teilte die Flughafenleitung mit.

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Debatte über Datenaustausch

23.03.2016 12:10 Uhr

Seit den 11.9.2001 wird über internationale Sicherheitszusammenarbeit diskutiert - passiert ist nichts. In Deutschland gibt es einen Austausch zwischen 40 Sicherheitsbehörden. Auf europäischer Ebene herrscht in Sachen Datenaustausch noch eine offene Flanke. Unsere Berliner Korrespondentin Andrea Müller berichtet (Audio):

#Brüssel - Debatte über besseren Datenaustausch
A. Müller, ARD Berlin
23.03.2016 11:44 Uhr

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ARD-Korrespondent in Brüssel: Angaben zu Festnahme widersprüchlich

23.03.2016 12:07 Uhr

Christian Feld, ARD-Korrespondent in Brüssel. verweist auf die Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft um 13 Uhr. Davor könne man keine genauen Aussagen über die von belgischen Medien gemeldete Verhaftung eines Hauptverdächtigen treffen.

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Opfer stammen aus 40 Nationen

23.03.2016 12:00 Uhr

Die Toten und Verletzten der Brüsseler Anschläge kommen aus etwa vierzig Ländern. Das meldete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den belgischen Außenminister Didier Reynders. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Maggie De Block sind "ungefähr 31" Menschen getötet und fast 260 Personen verletzt worden. Die Zahl könne allerdings noch steigen.

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Papst nennt Anschläge "grausame Abscheulichkeiten"

23.03.2016 11:57 Uhr

Papst Franziskus hat die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, die Anschläge von Brüssel auf das Schärfste zu verurteilen. "Ich richte erneut einen Appell an alle Menschen guten Willens, diese grausamen Abscheulichkeiten, die nur Tod, Terror und Entsetzen erzeugen, einstimmig zu verurteilen", sagte das Kirchenoberhaupt bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Er bat die Gläubigen dafür zu beten, dass "diese von einem grausamen Fundamentalismus geblendeten Leute" sich bekehren. Sein Herz sei schwer, erklärte Franziskus.
Der Bericht auf der Website von Radio Vatikan (italienisch)

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Weitere Angaben zum angeblich gefassten Verdächtigen

23.03.2016 11:50 Uhr

Die belgische Polizei hat Medienberichten zufolge einen der Hauptverdächtigen der Anschläge festgenommen. Der zur Fahndung ausgeschriebene Najim Laachraoui sei in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht gefasst worden, berichteten Zeitungen. Die Behörden gehen davon aus, dass er zusammen mit zwei Selbstmordattentätern auf einem Video der Flughafen-Überwachungskameras zu sehen ist. Laachraoui stand bereits im Fokus der Sicherheitsbehörden und auf deren Fahndungslisten. Seine DNA-Spuren seien nach den Anschlägen von Paris in Wohnungen gefunden worden, die damals von den Attentätern dort genutzt worden seien, hatte die Staatsanwaltschaft schon am Montag mitgeteilt. Im September sei er mit dem Hauptverdächtigen der Pariser Anschläge, dem kürzlich verhafteten Salah Abdeslam, nach Ungarn gereist.
Weitere Informationen auf tagesschau.de:

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Schweigen und Glockenläuten

23.03.2016 11:39 Uhr

Nach der Schweigeminute in Brüssel um 12.00 Uhr sollen in Belgien die Glocken läuten. Die katholischen Bischöfe riefen Kirchen und Kapellen im ganzen Land auf, im Anschluss an den Moment der Stille mehrere Minuten lang die Glocken zu läuten.

Eine belgische und europäische Flagge auf Halbmast

Eine belgische und europäische Flagge auf Halbmast

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Weitere Angaben zur angeblichen Verhaftung eines Verdächtigen in Brüssel

23.03.2016 11:26 Uhr

Die Polizei hat nach übereinstimmenden Angaben belgischer Medien einen Verdächtigen im Zusammenhang mit den Attentaten in Brüssel und Paris festgenommen. Nach offiziell nicht bestätigten Informationen der Zeitung "La Dernière Heure" ("DH") und des Senders BelRTL handelt es sich bei dem Festgenommenen um den mutmaßlichen Dschihadisten Najim Laachraoui. Das wurde aber noch nicht offiziell bestätigt.

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Belgische Zeitung "La Dernière Heure" meldet die Verhaftung des Terrorverdächtigen Najim Laachraoui in Brüssel

23.03.2016 11:12 Uhr

Bisher liegt keine offizielle Bestätigung dafür vor.

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Staatsanwaltschaft Brüssel kündigt Pressekonferenz für 13 Uhr an

23.03.2016 11:08 Uhr

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Angeblich Verhaftung des gesuchten Verdächtigen im Bezirk Anderlecht

23.03.2016 10:59 Uhr

Der nach den Bombenanschlägen im Brüsseler Flughafen zur Fahndung ausgeschriebene Najim Laachraoui ist einem Zeitungsbericht zufolge in der belgischen Hauptstadt gefasst worden. Er soll einer der drei Männer sein, die auf einem Überwachungsvideo des Flughafens zu sehen sind. Die zwei anderen kamen offenbar bei den Selbstmordanschlägen ums Leben.

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Belgische Sender: Ein Bruder war am Flughafen, einer in der Metro

23.03.2016 10:49 Uhr

Die Brüder Ibrahim und Khalid El Bakraoui sollen nach belgischen Medienangaben sowohl den Anschlag am Brüsseler Flughafen als auch das U-Bahn-Attentat verübt haben. Die belgischen Sender RTBF und VRT meldeten, nur einer der Brüder sei auf den Bildern einer Überwachungskamera am Flughafen identifiziert worden. Der andere soll kurze Zeit später eine Bombe in einem U-Bahnzug an der Station Maelbeek gezündet haben. Zunächst hatte RTBF unter Berufung auf Polizeiquellen gemeldet, zwei der drei Terrorverdächtigen auf den Bildern vom Flughafen seien als die beiden Brüsseler Brüder identifiziert worden.

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Valls fordert schnelle Genehmigung von Fluggastdatenspeicherung

23.03.2016 10:47 Uhr

Der französische Premierminister Manuel Valls hat das Europäische Parlament nach den Anschlägen von Brüssel aufgefordert, möglichst rasch die umstrittene Speicherung und Auswertung europäischer Fluggastdaten zu genehmigen. "Das Europäische Parlament hat zu lange gewartet, um diesen Text zu billigen. Es muss ihn prüfen und im April annehmen, es ist Zeit", sagte Valls. Der französische Regierungschef kündigte an, noch heute nach Brüssel zu reisen, um seine volle Solidarität mit dem belgischen Volk zu zeigen.

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Situation in Brüssel

23.03.2016 10:34 Uhr

Der öffentliche Nahverkehr in Brüssel ist wieder angelaufen. Es habe keine Probleme gegeben, so die Betreiber.

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Unterwegs in Brüssel am Tag nach den Anschlägen

23.03.2016 10:32 Uhr

Die Lage in Brüssel nach den Anschlägen
ARD-Morgenmagazin 06:30 Uhr, 23.03.2016, Jan Philipp Burgard, WDR Köln

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Warnung der Polizeigewerkschaft: "Längere Terrorperiode"

23.03.2016 10:15 Uhr

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat nach den Anschlägen von Brüssel vor einer über längere Zeit anhaltenden Terrorgefahr gewarnt. "Wir müssen mit einer langen Terrorperiode rechnen. London, Madrid, Paris, jetzt Brüssel. Auch deutsche Städte werden davon auf Dauer nicht verschont bleiben. Bisher haben wir Glück gehabt", sagte Wendt der Zeitung "Passauer Neue Presse".

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Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland und Debatte über Datenaustausch

23.03.2016 10:01 Uhr

Die Sicherheitslage in Deutschland
ARD-Morgenmagazin 06:00 Uhr, 23.03.2016, Marcus Overmann, ARD Berlin

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Sicherheitskontrollen an U-Bahnstationen in Brüssel

23.03.2016 09:48 Uhr

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Schweigeminute in Brüssel für mittags angekündigt

23.03.2016 09:46 Uhr

Für den Mittag haben die Behörden in Brüssel eine Schweigeminute angekündigt. Die Regierung hatte bereits gestern Staatstrauer bis zum Donnerstag ausgerufen, landesweit wehten die Flaggen an öffentlichen Gebäuden auf Halbmast.

Eine belgische Flagge auf Halbmast

Eine belgische Flagge auf Halbmast

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Züge aus Niederlanden fahren wieder nach Brüssel - kein Stopp am Flughafen

23.03.2016 09:35 Uhr

Einen Tag nach den Terror-Anschlägen in Brüssel ist der Zugverkehr aus den Niederlanden nach Belgien wieder aufgenommen worden. Der erste internationale Zug, der Thalys, fuhr um 7 Uhr aus Amsterdam ab, teilte ein Sprecher der niederländischen Bahn mit. Alle weiteren internationalen Züge würden planmäßig fahren. Sie würden allerdings nicht am Brüsseler Flughafen Zaventem halten. Auf den niederländischen Bahnhöfen, an denen die internationalen Züge halten, wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Schwerbewaffnete Polizei wurde eingesetzt.

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Medienbericht: Identität des flüchtigen Brüssel-Attentäters bekannt

23.03.2016 08:57 Uhr

Der flüchtige mutmaßliche Attentäter der Anschläge am Flughafen heißt nach einem Bericht der Zeitung "DH" Najim Laachraoui und wird schon länger gesucht.

tagesschau.de berichtete am 20. März über die Suche nach dem mutmaßlichen Terroristen, der an den Anschlägen in Paris beteiligt gewesen sein soll:

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Video: Der Tag danach in Brüssel

23.03.2016 08:53 Uhr

ARD-Korrespondent Christian Feld berichtet über den Morgen in der belgischen Hauptstadt.

Christian Feld, ARD Brüssel, mit Eindrücken vom Brüsseler Börsenplatz
ARD-Morgenmagazin 08:00 Uhr, 23.03.2016

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Video: Analyse zum islamistischen Terror

23.03.2016 08:43 Uhr

Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik, analysiert die bisherigen Erkenntnisse zu den Anschlägen von Brüssel.

Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik, zu den Anschlägen von Brüssel
ARD-Morgenmagazin 07:30 Uhr, 23.03.2016

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Sender: Flughafen-Attentäter von Brüssel identifiziert

23.03.2016 08:12 Uhr

Die Brüder Khalid und Brahim El Bakraoui sind als die Selbstmordattentäter vom Brüsseler Flughafen identifiziert worden. Das berichtete der belgische Sender RTBF.

Drei Männer mit Gepäckwagen - zwei davon mit je einem Handschuh (markiert)

Dieses Bild veröffentlichte die belgische Polizei - es soll es die Attentäter vom Flughafen zeigen.

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Zusammenfassung der Nacht

23.03.2016 08:09 Uhr

Die belgischen Terrorfahnder konzentrieren sich nach den Attentaten auf die Suche nach einem flüchtigen Verdächtigen. Spezialisten hatten bis zum frühen Morgen Spuren in einem Wohnhaus der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek gesichert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft fanden sie dort eine Flagge der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), einen Sprengsatz mit Nägeln und chemische Substanzen. Der IS hat sich zu den Anschlägen auf den Brüsseler Flughafen und eine U-Bahn-Station bekannt.

ARD-Korrespondent Kai Küstner über den Stand der Ermittlungen:

Tag nach dem Terror - Trauer und Fahndung
K. Küstner, ARD Brüssel
23.03.2016 06:00 Uhr

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EU-Sondertreffen geplant

23.03.2016 07:32 Uhr

Der EU-Ministerrat wird möglicherweise am Donnerstag zu einer Sondersitzung wegen der Anschläge in Brüssel zusammenkommen. Belgien habe um dieses Treffen gebeten, und die Niederlande, die derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehaben, bereiteten es vor, teilte der niederländische Justizminister Ard van der Steur per Twitter mit.

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Kommentar: Mehr Freiheit durch mehr Überwachung

23.03.2016 07:20 Uhr

Es klinge paradox, aber die freiheitliche Staatsform könne man vor allem dann erhalten, wenn man über ausreichend effektive Sicherheitskräfte verfüge, kommentiert Rolf Clement im Deutschlandfunk. Gefährdete Bereiche könnten so gezielter geschützt werden und man könne entsprechende radikale Milieus effektiver durchkämmen.

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Video: Trauer in Brüssel

23.03.2016 07:16 Uhr

In der belgischen Hauptstadt haben sich am späten Abend viele Menschen versammelt. Sie wollen sich nicht vom Terror einschüchtern lassen. Jan Philipp Burgard berichtet.

Die Lage in Brüssel nach den Anschlägen
ARD-Morgenmagazin 06:30 Uhr, 23.03.2016, Jan Philipp Burgard, WDR Köln

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Video: Politische Konsequenzen aus den Anschlägen

23.03.2016 07:07 Uhr

Jan Philipp Albrecht, Abgeordneter der Grünen im EU-Parlament, betont, der Kampf gegen den Terrorismus müsse länderübergreifend zusammenarbeiten. Man brauche gemeinsame Ermittlerteams. Gute effektive Arbeit der Polizei widerspreche nicht dem Datenschutz, so Albrecht.

Jan Philipp Albrecht, Grüne, EU-Parlamentarier, zu den politischen Konsequenzen
ARD-Morgenmagazin 06:30 Uhr, 23.03.2016

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Bahn fährt wieder - Brüsseler Flughafen bleibt geschlossen

23.03.2016 07:03 Uhr

Nach den Anschlägen in der Hauptstadt Brüssel mit mindestens 34 Toten und etwa 230 Verletzten ist der Bahnverkehr in Belgien wieder angerollt. Reisende müssten mit verstärkten Kontrollen rechnen, teilte die Bahngesellschaft SNCB-NMBS mit. Nur der Bahnhof Brüssel-Schumann mitten im Europaviertel, die Station am Flughafen und einige kleinere Brüsseler Bahnhöfe blieben geschlossen.

Größere Einschränkungen gibt es nach wie vor beim öffentlichen Nahverkehr. Die Brüsseler U-Bahnen verkehren nach Angaben der Betreibergesellschaft STIB-MIVB nur eingeschränkt, auf einigen Linien gar nicht. Unter anderem wird die Station Maelbeek, wo ein Sprengsatz in einem Metrozug explodierte, bis auf weiteres nicht angefahren.

Der Brüsseler Flughafen bleibt heute weiter geschlossen. Die Ermittler untersuchten den abgesperrten Tatort, teilte die Betreibergesellschaft mit. Deshalb habe man die Schäden in der Abflughalle noch nicht abschätzen können. Im Laufe des Tages solle festgestellt werden, wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne.

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Video: Der Morgen danach

23.03.2016 06:22 Uhr

ARD-Korrespondent Christian Feld berichtet aus Brüssel.

Christian Feld, ARD Brüssel, zur Lage in Brüssel
ARD-Morgenmagazin 05:30 Uhr, 23.03.2016

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Schweigen für die Toten

23.03.2016 05:32 Uhr

Die Brüsseler Regionalregierung hat für heute Mittag zu einer Schweigeminute aufgerufen.

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Es ist Morgen in Brüssel

23.03.2016 04:52 Uhr

Der ARD-Radiokorrespondent Sebastian Schöbel machte ein Foto vom abgesperrten Eingang der U-Bahnstation Maelbeek.

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Flüge und Züge - was geht?

23.03.2016 03:39 Uhr

Bis jetzt heißt es: Der Flughafen Brüssel-Zaventem bleibt bis mindestens Donnerstag geschlossen. Die Lufthansa strich für heute 28 Verbindungen nach Brüssel. Passagiere von Airlines des Konzerns können ihre Flüge in den nächsten Tagen absagen und die Tickets bis zum 28.3. (Ostermontag) kostenlos stornieren oder umbuchen. Die Deutsche Bahn will die ICE zwischen Aachen und Brüssel heute wieder regulär einsetzen. Auch der Eurostar und der Thalys sollen wieder rollen.

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EU plant Sondertreffen

23.03.2016 03:34 Uhr

Möglicherweise schon am Donnerstag wollen sich die für Innere Sicherheit zuständigen EU-Minister beraten. Belgien habe darum gebeten, erklärte der für Sicherheit und Justiz zuständige niederländische Minister Ard van der Steur.

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Wer kennt diese Männer?

23.03.2016 02:34 Uhr

Die belgische Polizei hat die Bevölkerung erneut um Hinweise zu den mutmaßlichen Brüsseler Flughafenattentätern gebeten. Über Twitter wurden am frühen Morgen noch einmal Bilder von allen drei Verdächtigen verbreitet. Sie waren kurz vor den Explosionen in der Abflughalle von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. Auf jedem Foto steht hinter dem Schlagwort "Terrorismus" die Frage "Wer kennt diesen Mann?"

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23.03.2016 02:34 Uhr

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23.03.2016 02:33 Uhr

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23.03.2016 02:32 Uhr

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Sicherheitskontrollen bereits vor den Flughäfen?

23.03.2016 02:26 Uhr

Einem Bericht der "Welt" zufolge erwägt die EU-Kommission diesen Schritt. Auch der Moskauer Flughafen Domodewo habe nach einem Selbstmordanschlag 2011 solche Kontrollen erfolgreich eingeführt, heißt es in dem Bericht weiter.

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Razzia im belgischen Schaerbeek

23.03.2016 01:44 Uhr

Die Polizei hat eine für Durchsuchungen eingerichtete Sicherheitszone in Schaerbeek aufgehoben. Die Anwohner durften in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga meldete. Bei der Razzia hatten Beamte in einer Wohnung in Schaerbeek am Abend eine IS-Flagge, einen Sprengsatz mit Nägeln und chemische Substanzen gefunden.

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Reisehinweis für US-Bürger

23.03.2016 01:22 Uhr

Die USA rufen ihre Bürger zu Wachsamkeit bei Europa-Besuchen auf. In einer Mitteilung des Außenministeriums heißt es, es bestehe das Risiko weiterer Anschläge bei Sport-Veranstaltungen, an Touristen-Orten, in Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln.

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USA erhöhen Sicherheitsvorkehrungen

23.03.2016 01:21 Uhr

An wichtigen Umschlagpunkten - wie großen Flughäfen und Bahnhöfen - werden laut US-Regierung die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Geheimdienstmitarbeiter warnten vor dem Risiko von Nachahmungstaten, obwohl es laut Heimatschutzminister Jeh Johnson derzeit keine spezifischen Hinweise gebe, die auf ähnliche Angriffe in den USA hindeuteten. Erwogen werden auch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für Reisende aus Belgien.

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Belgien weint und das Netz weint mit

23.03.2016 01:13 Uhr

Neben der Trauer posten die User auch ihren Zorn auf jene, die mit Terror Europa verwunden wollen. Ein Beitrag von Dennis Leiffels.

Reaktionen aus dem Netz
nachtmagazin 00:15 Uhr, 23.03.2016, Dennis Leiffels, RB

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34 Tote, 230 Verletzte

23.03.2016 01:11 Uhr

Das sind die offiziellen Angaben der belgischen Behörden vom Dienstagabend. Wie viele Opfer es am Brüsseler Flughafen gab und wie viele an der U-Bahn-Station Maelbeek, teilten sie nicht mit. Am Morgen wollen die Ermittler weitere Details bekannt geben.

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Guten Morgen

23.03.2016 01:08 Uhr

Tag eins nach den Anschlägen in Brüssel: In unserem Liveblog informieren wir Sie weiter über aktuelle Entwicklungen. Die Ereignisse des gestrigen Tages können Sie im Liveblog vom Vortag noch einmal nachlesen.

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