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Waldbrände auf La Gomera und Teneriffa
"Wir gehen durch die Hölle"
Auf den Kanarischen Inseln La Gomera und Teneriffa haben Brände auch an diesem Wochenende hunderte Hektar Wald zerstört. Mehr als 4700 Bewohner mussten nach Angaben der spanischen Behörden ihre Wohnungen verlassen.
Auf La Gomera wüteten die Flammen auch im Nationalpark von Garajonay, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Es brenne mittlerweile auf der Insel auch in Gegenden, in denen es seit 150 Jahren keine Waldbrände gegeben habe, sagte der Sicherheitschef der Regierung der Kanaren.
Hohe Temperaturen und heftiger Wind behinderten die Löscharbeiten. "Wir gehen durch die Hölle", sagte der Regierungschef von La Gomera, Casimimo Curbelo. Er habe die Zentralregierung um mehr Ressourcen zur Bekämpfung der Brände gebeten. Mit sechs Hubschraubern und drei Löschflugzeugen versuchen die Rettungskräfte ein Ausbreiten der Brände zu verhindern.
Brände zerstören hunderte Hektar Wald auf den Kanarischen Inseln
tagesschau 20:00 Uhr, 12.08.2012
Lage auf Teneriffa entspannt sich
Auf Teneriffa, in der Gegend von Santiago del Teide, vernichtete ein Brand Hunderte Hektar Wald. Extreme Hitze, Trockenheit und starker Wind hatten die Feuer immer wieder angefacht. Mittlerweile haben die Einsatzkräfte die Lage aber unter Kontrolle.
In weiten Teilen Spaniens flaute heute die Hitzewelle ab, die in mehreren Städten zu Rekordtemperaturen geführt hatte. Nur auf den Kanaren und im Südosten des Festlands hielt die Hitze an.
Stand: 12.08.2012 20:48 Uhr
