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Nach Anschlag auf US-Konsulat in Bengasi

Clinton übernimmt Verantwortung für Sicherheit

US-Außenministerin Hillary Clinton hat die Verantwortung für den tödlichen Ausgang des Angriffs auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi im vergangenen Monat übernommen. Das Außenministerium, nicht das Weiße Haus, sei für die Sicherheit aller diplomatischer Vertretungen der USA in Übersee verantwortlich, sagte Clinton während eines Besuchs in Peru.

Bewaffnete Angreifer hatten am 11. September das US-Konsulat in Bengasi gestürmt. Bei der Attacke wurden Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger getötet. Washington hatte den Angriff zunächst als "spontanen" Protest gegen ein in den USA produziertes islamfeindliches Video bezeichnet. Später räumte die US-Regierung einen terroristischen Hintergrund der Tat ein.

Die Angreifer auf das US-Konsulat in Bengasi legten Feuer und sprühten Slogans an die Hauswände.
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Die Angreifer auf das US-Konsulat in Bengasi legten Feuer und sprühten Slogans an die Hauswände.

Clinton reagierte mit ihrer Aussage auf Kritik der oppositionellen Republikaner, die wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl Amtsinhaber Barack Obama für den Vorfall in der Verantwortung sehen. Bei Kongressanhörungen war zuvor herausgekommen, dass das US-Außenministerium mehrere Anfragen zur Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen an der Vertretung in Bengasi abgelehnt hatte.

Clinton übernimmt Verantwortung für tödlichen Anschlag auf US-Konsulat
tagesschau 09:00 Uhr, 16.10.2012

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Stand: 16.10.2012 10:39 Uhr

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