Toter bei Zugunglück in Belgien

Kesselwagen mit Chemikalien explodiert

Toter bei Zugunglück in Belgien

Mindestens ein Mensch ist bei der Explosion von drei Kesselwagen mit giftigen Chemikalien in Belgien getötet worden. 14 Menschen wurden bei dem Unglück nahe der Stadt Gent verletzt. Das teilten die Behörden nach dem Unfall mit. Der Regierungschef von Ostflandern, Jan Briers, hatte die Opferbilanz gegenüber der Nachrichtenagentur Belga zunächst mit mindestens zwei Toten angegeben.

Luftaufnahme vom Unglücksort: In der Nähe von Gent waren in der Nacht drei Kesselwagen explodiert. (Bildquelle: AFP)
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Luftaufnahme vom Unglücksort

Das Unglück hatte sich in der Nacht ereignet. Der Zug kam aus den Niederlanden und war auf dem Weg in den Hafen von Gent. Sechs Kesselwagen des insgesamt 13 Tank-Waggons zählenden Güterzuges waren aus noch unbekannter Ursache im Ort Wetteren entgleist und umgestürzt. Infolge dessen geriet der Zug in Brand, was wiederum die Explosionen auslöste.

Aus Sicherheitsgründen waren unmittelbar nach dem Entgleisen des Zugs etwa 300 Anwohner in der Nähe der Unglücksstelle zwischen den Ortschaften Schellebelle und Wetteren evakuiert worden.

Zug mit giftigen Chemikalien entgleist und fängt Feuer
tagesschau 17:00 Uhr, 04.05.2013

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Kontrolliertes Abbrennen

Die Feuerwehr teilte mit, sie lasse die Kesselwagen kontrolliert abbrennen, weil Löschversuche dazu führen könnten, dass noch giftigere Gase entstünden. Zu den Chemikalien, die in Brand gerieten, gehört auch das sehr giftige und leicht entzündliche Acrylnitril, das zur Kunststoffherstellung verwendet wird.

Zug mit Chemikalien entgleist
M. Bohne, ARD Brüssel
04.05.2013 17:48 Uhr

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Stand: 04.05.2013 20:45 Uhr

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