Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

10.02.2012

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
  • VideoLivestream.EinsExtra Aktuell
    09:00 - 20:00 Uhr
  • VideoLivestream.tagesschau 16:00 Uhr
  • Videotagesschau24.
  • VideoLetzte Sendung.tagesschau 15:00 Uhr
Inhalt
Ausland
Atomkraft Belgien
Belgien verschiebt Ausstieg aus Atomenergie
AKW-Betreiber sollen für Verlängerung zahlen

Belgien verschiebt den Ausstieg

Das belgische Kraftwerk Tihage (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Das wallonische Atomkraftwerk Tihange ging 1970 ans Netz. ]
Die belgische Regierung will den Ausstieg aus der Atomenergie verschieben. Die drei ältesten Reaktoren des Landes sollen nach einem Kabinettsbeschluss nicht 2015, sondern erst 2025 abgeschaltet werden. Insgesamt produzieren in Belgien sieben Reaktoren Strom aus Atomkraft.

Energieminister Paul Magnette sagte in der Zeitung "Le Soir": "Ich denke, man muss aus der Atomenergie aussteigen, aber mit einem klaren Plan." Der Atomausstieg war 2003 von der Regierung des damaligen Ministerpräsidenten Guy Verhofstadt beschlossen worden.

Investitionen in erneuerbare Energien

Als Gegenleistung für die Verlängerung der Laufzeiten soll der Betreiber Electrabel dem Staat von 2010 bis 2014 jährlich mehr als 200 Millionen Euro zahlen. Laut "Le Soir" entspricht dies rund einem Drittel der Einnahmen, die mit den alten Reaktoren erwirtschaftet werden können. Der Mutterkonzern von Electrabel, GDF Suez, verpflichtete sich überdies dazu, ab 2015 mindestens 500 Millionen Euro in erneuerbare Energien zu investieren und bis 2015 weitere 10.000 Arbeitsplätze zu schaffen.

Stand: 13.10.2009 12:17 Uhr
 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW