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28.05.2012

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Elf Tote bei Ballonabsturz in Neuseeland
Unglücksursache noch unklar

Elf Tote bei Ballonabsturz in Neuseeland

Ballonabsturz in Neuseeland (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Die Unglücksgegend ist populär für Ballonrundflüge. ]
Beim Absturz eines Heißluftballons in Neuseeland sind alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das teilten Polizei und Gesundheitsbeamte mit.

Der Heißluftballon stürzte nahe der Kleinstadt Carterton rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Wellington ab. Das Wetter sei am Samstag bei wenig Wind gut gewesen, hieß es von der Polizei. Möglicherweise hatte der Ballon Stromleitungen gestreift. Diese könnten das Feuer ausgelöst haben, sagte ein Polizeisprecher. Die genaue Unglücksursache sei aber bislang nicht bekannt.

Ein Augenzeuge, der die Rettungskräfte alarmiert hatte, sagte Journalisten, er habe gesehen, wie eine Seite des Ballonkorbes gebrannt habe und es plötzlich zehn Meter hohe Flammen gegeben habe. Der Ballon habe sich vor dem Absturz etwa 150 Meter in der Luft befunden. Die neuseeländische Untersuchungskommission für Verkehrsunfälle (TAIC) leitete umgehend Ermittlungen ein. Diese könnten allerdings bis zu einem Jahr andauern, hieß es.

Verkehrsminister Gerry Brownlee drückte den Hinterbliebenen der Opfer sein Beileid aus. "Unsere Gedanken sind bei all jenen, die nun den Verlust ihrer Lieben betrauern", sagte er. Bei dem Absturz handelte es sich nach Angaben von Historikern im Ministerium für Kultur und Nationales Erbe um den tödlichsten Luftfahrtunfall im Land seit 1963. Damals waren bei dem Absturz eines Flugzeugs in der Region Kaimai Range alle 23 Insassen ums Leben gekommen.

Stand: 07.01.2012 10:52 Uhr
 

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