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Durch eine massive Hitzewelle sind im Südosten Australiens zahlreiche Brände ausgebrochen. In besonders schwer betroffenen Regionen wurde Katastrophenalarm ausgelöst.
In den Bundesstaaten New South Wales, Tasmanien, Victoria und South Australia wurden nach Angaben der Behörden mehr als hundert Feuer gezählt. Äußerst heißes und trockenes Wetter sowie Blitzeinschläge sorgten in weiten Landesteilen für extreme Brandgefahr.
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"Eine solche Kombination von Hitze, Trockenheit und Wind hat es bisher in einem November noch nie gegeben", sagte der Regierungschef von New South Wales, Nathan Rees. Für mehr als ein Drittel des Bundesstaates wurde eine Katastrophenwarnung ausgegeben. Die Behörden verhängten über weite Flächen von New South Wales ein vollständiges Verbot für offenes Feuer - selbst das Grillen im Garten ist untersagt.
Auf Tasmanien, südlich des australischen Kontinents, wurden in der Nacht durch die Brände Häuser in der am Meer gelegenen Stadt Dolphin Sands zerstört. Nach Bränden in South Australia und Victoria entspannte sich die Lage dort wieder.
Am Dienstag war in Australien nach Bränden erstmals die neugestaltete Katastrophenwarnung ausgerufen worden. Sie war nach den verheerenden Buschbränden vom Februar eingeführt worden. Die Katastrophenwarnung wird angewendet, wenn hohes Risiko für Leben und Besitz besteht.
Die Menschen in den betroffenen Regionen werden damit aufgerufen, sich schon vor dem drohenden Ausbruch eines Feuers in Sicherheit zu bringen. Die Hausbesitzer können aber nicht gezwungen werden, ihre Häuser zu verlassen.
Die neu eingeführte Warnung ersetzt die zuvor übliche Praxis, die es Hausbesitzern selbst überließ, ob sie während eines gefährlichen Brandes ihr Haus verlassen oder es gegen die Flammen schützen wollten. Nach den schlimmsten Buschbränden in der Geschichte Australiens Anfang Februar mit 173 Toten war diese Praxis heftig kritisiert worden.
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