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Australische Behörden untersuchen Vorfall
Beinahe-Crash am Flughafen Darwin
Das eine Flugzeug landet, das andere startet - und sie haben nur 250 Meter Abstand. Am Flughafen der australischen Stadt Darwin kam es vergangene Woche fast zu einer Katastrophe. An Bord der Maschinen waren Hunderte Passagiere. Behörden untersuchen den Vorfall jetzt.
Von Udo Schmidt, ARD-Hörfunkstudio Südostasien
In Australien wäre es in der vergangenen Woche fast zu einer folgenschweren Flugzeugkatastrophe gekommen. Am Flughafen Darwin hatten ein startendes und ein landendes Flugzeug nur 250 Meter Abstand voneinander. Die Sicherheitsbehörden ermitteln nun.
Die Boeing 737 der australischen Fluglinie Qantas hatte vom Tower des Flughafens Darwin die Starterlaubnis erhalten, während eine Boeing 717 der Regionalfluglinie QantasLink zur Landung ansetzte. Ganze 250 Meter lagen zwischen beiden Maschinen, die dieselbe Start- und Landebahn nutzten. Offenbar hatte niemand im Tower, der von der australischen Airforce betrieben wird, auf den erforderlichen Sicherheitsabstand geachtet.
Ein Warnsystem der kleinen Boeing 717 entdeckte den Fehler und zeigte an, dass die große 737 nur 250 Meter unter der landenden Maschine startete. Nach einem Bericht des "Sydney Daily Telegraph" befanden sich 115 Passagiere an Bord des Regionalfliegers und 155 Fluggäste an Bord der Boeing 737 auf dem Weg nach Melbourne.
Beinah-Zusammenstoß zweier Flugzeuge über Australien
U. Schmidt, ARD Singapur
10.10.2012 13:19 Uhr
Das Australian Transport Safety Bureau untersucht nun den Vorfall. Wie knapp beide Maschinen einem Zusammenstoß entgingen, zeigt auch die Aussage des QantasLink-Flugkapitäns, dass seiner Meinung nach der Abstand zwischen beiden Flugzeugen noch geringer als 250 Meter gewesen sei.
Stand: 10.10.2012 13:23 Uhr
