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[Bildunterschrift: Schriftzug "Arbeit macht frei" über dem Eingang zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz ]
Drei Tage nach dem Diebstahl ist die Inschrift "Arbeit macht frei" vom Eingangstor des früheren NS-Konzentrationslagers Auschwitz wiedergefunden worden. Wie ein Sprecher der Polizei im südpolnischen Krakau in der Nacht mitteilte, wurden fünf Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren im Norden Polens festgenommen. Die Inschrift sei in drei Teile zerlegt gefunden worden.
Die insgesamt fünf Meter lange Inschrift sei in einem Privathaus versteckt worden, sagte der Polizeisprecher. Die mutmaßlichen Täter würden nun verhört.
Der aus Eisen geformte Schriftzug war am Freitag gestohlen worden. Der Diebstahl hatte in Polen, Israel, Deutschland sowie jüdischen Gemeinden weltweit Empörung ausgelöst. Der gestohlene Schriftzug wurde noch am Freitag durch eine Kopie ersetzt. Die Auschwitz-Gedenkstätte und andere Institutionen setzten eine Belohnung von fast 30.000 Euro für jeden Hinweis aus, der zum Wiederauffinden des Schriftzugs und der Täter führe. Zur Aufklärung des Diebstahls hatte die polnische Polizei eine Großfahndung eingeleitet und die Grenzkontrollen verschärft.
Den Schriftzug aus Eisen fertigten Gefangene des Lagers auf Befehl der Nazis an. Er hing am Eingang des Lagers, in dem zwischen 1940 und 1945 etwa 1,1 Millionen Menschen, davon eine Million Juden, systematisch ermordet wurden. Die zynische Inschrift "Arbeit macht frei" versinnbildlicht die menschenverachtende Ideologie der Nazis.
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