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Nach Amoklauf bei "Batman"-Premiere in den USA
Staatsanwaltschaft klagt Holmes wegen Mordes an
Der mutmaßliche Kino-Amokläufer von Colorado muss sich wegen mehrfachen Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft in dem US-Bundesstaat legte James Holmes bei einer Anhörung insgesamt 142 Anklagepunkte zur Last, darunter Mord, versuchter Mord und Sprengstoffbesitz.
Aurora-Attentäter droht die Todesstrafe
M. Ganslmeier, NDR Washington
31.07.2012 02:30 Uhr
Die Staatsanwaltschaft erwägt nach eigenen Angaben, die Todesstrafe für Holmes zu fordern. Eine Entscheidung darüber muss spätestens 60 Tage nach der Anklageerhebung fallen. Im Zentrum des juristischen Ringens dürfte daher die Frage stehen, ob der ehemalige Student überhaupt zurechnungsfähig ist.
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Amokläufer James Holmes
nachtmagazin 00:10 Uhr, 31.07.2012, Stefan Niemann, ARD Washington
Holmes soll kurz nach Mitternacht am 20. Juli bei einer Premierenvorstellung des neuen "Batman"-Films in Aurora nahe Denver wahllos ins Publikum geschossen haben. Dabei wurden zwölf Menschen getötet und 58 weitere verletzt. Die Polizei hatte den 24-jährigen Studenten kurz nach der Tat auf dem Parkplatz des Kinos gefasst. Zehn Überlebende des Massakers wurden am Montag weiter im Krankenhaus behandelt, vier von ihnen befanden sich in kritischem Gesundheitszustand.
Stand: 30.07.2012 18:48 Uhr
