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Knapp eine Woche stand der Flugverkehr in Europa weitgehend still, weil der isländische Gletschervulkan Eyjafjöll eine riesige Aschewolke in die Luft gepustet hatte.
95.000 Flüge wurden seit vergangenem Donnerstag gestrichen. Betroffen waren nicht nur innereuropäische Verbindungen, sondern auch Flüge mit Ziel Europa auf der ganzen Welt.
[Bildunterschrift: Folge der Aschewolke: Fast sieben Millionen Passagiere strandeten. ]
Fast sieben Millionen Passagiere waren einer Studie des britischen Geldhauses Royal Bank of Scotland zufolge weltweit gestrandet. Die Mehrzahl von ihnen stammte aus Ländern der Europäischen Union.
Auf 313 europäischen Flughäfen herrschte am Sonntag, dem Höhepunkt der Krise, Stillstand. Damit waren 80 Prozent der Airports in Europa dicht. 1,26 Milliarden Euro betragen die geschätzten Kosten des Asche-Chaos für die Airports, wie der Verband der europäischen Flughäfen errechnete. Die Behörden und Unternehmen im Bereich der Flugsicherungen verloren nach Angaben des Branchenverbandes 25 Millionen Euro pro Tag.
Die Vulkanaschewolke kostete die Fluggesellschaften nach Angaben des internationalen Luftfahrtverbandes IATA mindestens 1,3 Milliarden Euro. Europas größter Reiseveranstalter TUI bezifferte seinen Schaden alleine bis Sonntag auf 22,6 Millionen Euro. Jeder weitere Tag mit weitgehenden Luftraum-Sperrungen schlug bei TUI demnach mit bis zu knapp sieben Millionen Euro zu Buche. Wegen festsitzender Arbeitskräfte fuhr die Wirtschaft nach Angaben der Royal Bank of Scotland jeden Tag einen Produktivitätsverlust in Höhe von 500 Millionen Euro ein.
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