Das argentinische U-Boot "ARA San Juan" | Bildquelle: AP

U-Boot-Unglück Argentinien feuert Marine-Chef

Stand: 16.12.2017 17:05 Uhr

Der argentinische Verteidigungsminister hat den Chef der Marine einen Monat nach dem Verschwinden des argentinischen U-Boots "ARA San Juan" entlassen. Von dem U-Boot fehlt noch immer jede Spur.

Der Chef der argentinischen Marine, Admiral Marcelo Eduardo Hipolito Srur, ist entlassen worden. Das teilte ein argentinischer Regierungssprecher mit. Noch immer gibt es keine Hinweise auf den Verbleib des argentinischen U-Boot "ARA San Juan".

Der argentinische Staatschef Mauricio Macri hält gemeinsam mit Marine-Chef Marcelo Srur eine Pressekonferenz. | Bildquelle: AFP
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Der argentinische Staatschef Mauricio Macri informierte am 24.11.2017 gemeinsam mit Marine-Chef Marcelo Srur (rechts) die Öffentlichkeit über das Verschwinden der "ARA San Juan".

Der Kontakt zur "ARA San Juan" und ihren 44 Besatzungsmitgliedern, darunter Lateinamerikas erster U-Boot-Offizierin, war kurz nach dem letzten Funkkontakt am 15. November abgebrochen.

In seiner letzten Funkverbindung hatte das im Südatlantik verschollene argentinische U-Boot einen Kurzschluss und ein Feuer gemeldet. Verursacht wurde der Zwischenfall offenbar durch Wasser, das durch den Schnorchel ins U-Boot eingedrungen war.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 17. Dezember 2017 um 12:00 Uhr.

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