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[Bildunterschrift: Das Schild des Marriott-Hotels in Islamabad ]
Der pakistanische Ministerpräsident Jussuf Raza Gilani und Präsident Asif Ali Zardari sind dem verheerenden Anschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad möglicherweise nur knapp entgangen. Beide Politiker hätten am Samstag in dem Hotel gemeinsam essen wollen, sagte Innenminister Rehman Malik nach Agenturberichten. In letzter Minute sei das Essen jedoch in das Haus des Regierungschefs verlegt worden. Die Entscheidung sei geheim gehalten worden.
Eine weitere Bestätigung dieser Informationen gebe es allerdings noch nicht, berichtet ARD-Korrespondent Markus Gürne. Klar sei lediglich, dass Zardari und Gilani zum gemeinsamen Essen eingeladen hatten und dass das Hotel für sein gutes Büffet bekannt gewesen sei.
Bei dem Anschlag kamen nach offiziellen Angaben 53 Menschen ums Leben. Unter den mehr als 250 Verletzten sind sieben Deutsche. Hinter der Tat wurden das islamistische Terrornetzwerk Al Kaida oder die Taliban vermutet. Allerdings sagte ein Berater des pakistanischen Islamistenführers Baitullah Mehsud, dieser sei nicht in den Anschlag verwickelt und teile die Trauer des Landes.
Die britische Fluggesellschaft British Airways strich als Reaktion auf den Anschlag Flüge in die pakistanische Hauptstadt. Das Unternehmen teilte mit, "eine Reihe von Flügen von und nach Islamabad" fielen aus. "Der Stopp ist vorübergehend", sagte Sprecher. "In der Zentrale wird die Sicherheitslage überprüft."
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