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Bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger im Süden des Irak sind offiziellen Angaben zufolge 50 Menschen getötet worden. Bei der Explosion am Rande von Basra seien etwa 100 Menschen verletzt worden, teilte die regionale Gesundheitsbehörde mit.
Der Attentäter habe sich als Polizist verkleidet an einem Checkpoint in Basra in die Luft gesprengt, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge entdeckte ein Beamter den Attentäter, der einen Sprengstoffgürtel trug. Er konnte ihn aber nicht mehr aufhalten. Die Pilger seien auf dem Weg zu einer beliebten schiitischen Moschee im Westen der Stadt gewesen. Der Anschlag ereignete sich am Ende eines wichtigen Gedenkfestes für Schiiten.
Erst Anfang Januar waren mindestens 67 Menschen bei einer Reihe von Anschlägen im Irak getötet worden. Basra liegt rund 420 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bagdad.
Nach dem Abzug der letzten US-Truppen aus dem Irak Ende 2011 war das Land von einer Serie von Sprengstoffanschlägen erschüttert worden. Beobachter sehen einen Zusammenhang zwischen den Anschlägen und der Eskalation des politischen Streits zwischen schiitischen und sunnitischen Muslimen.
[Bildunterschrift: Karte: Irak, Bagdad, Basra ]
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