Der Sufi-Schrein in Pakistan einen Tag nach dem Anschlag | Bildquelle: AFP

Nach Anschlag in Pakistan Behörden suchen nach Verdächtigen

Stand: 17.02.2017 14:30 Uhr

Nach dem Anschlag auf einen Sufi-Schrein in Pakistan mit mehr als 80 Toten sind die Behörden gegen Verdächtige vorgegangen. Bei mehreren Razzien gab es der Regierung zufolge viele Festnahmen. Berichten zufolge sind auch Dutzende getötet worden.

Nach dem schweren Anschlag auf einen Schrein in Pakistan sind die Behörden landesweit gegen mutmaßliche Verantwortliche vorgegangen. Wie ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagte, gab es bei Razzien eine "große Zahl Festnahmen in mehreren Städten". Bei Einsätzen in verschiedenen Teilen des Landes wurden bei Schießereien mindestens 39 Verdächtige getötet. Ein Militärsprecher gab an, dass die Grenze zu Afghanistan "geschlossen" worden sei, da die Behörden dort Extremisten vermuten.

Nach Anschlag in Pakistan
tagesschau24 11:00 Uhr, 17.02.2017, Andreas Caspari, ARD

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Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Donnerstag in einem jahrhundertealten Sufi-Schrein in Sehwan in der südlichen Provinz Sindh inmitten Hunderter Gläubiger in die Luft gesprengt. Nach Angaben der Behörden stieg die Anzahl der Opfer derweil auf mindestens 88.

Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannte sich zu dem Attentat. Die Provinzregierung von Sindh rief eine dreitägige Trauer aus. Der Verwalter des angegriffenen Schreins läutete am frühen Morgen inmitten des Chaos wie jeden Tag die Glocke. Er werde "nicht vor Terroristen einknicken", sagte er.

Der angegriffene Schrein von Lal Shahbaz Qalandar, einem muslimischen Sufi-Meister aus dem 13. Jahrhundert, gehört zu den am meisten verehrten Heiligtümern in Pakistan. Radikalsunnitische Gruppen wie der IS sehen die Anhänger der mystisch-sufistischen Strömung im Islam allerdings als Ketzer an.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 17. Februar 2017 um 11:00 Uhr.

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