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Explosionen von Autobomben
Viele Tote bei Anschlagsserie im Irak
Bei Anschlägen im Irak sind mindestens 36 Menschen getötet worden. Die Sprengsätze detonierten auf Märkten in vor allem von Schiiten bewohnten Gegenden.
Zwei Autobomben explodierten auf einem beliebten Vogelmarkt im Bagdader Vorort Chadimija. Dabei starben nach Polizeiangaben 13 Menschen. In der Stadt Hilla, rund 100 Kilometer südlich von Bagdad, kamen ebenfalls 13 Menschen ums Leben, als zwei Autobomben detonierten.
In der Stadt Schomali in der auch von Schiiten dominierten Provinz Babil südlich von Bagdad explodierten zwei weitere Autobomben, davon eine auf einem Markt der Stadt. Dabei wurden zahlreiche Menschen getötet.
In der schiitischen Pilgerstadt Kerbela explodierte eine Autobombe vor einem Regierungsgebäude. Nach Angaben von Augenzeugen wurden drei Menschen getötet. Noch hat sich niemand zu den Anschlägen bekannt.
Andauernder Machtkampf
Im Irak herrscht seit dem Abzug der US-Soldaten im Dezember 2011 ein Machtkampf zwischen der schiitischen Bevölkerungsmehrheit und der sunnitischen Minderheit. In jüngster Vergangenheit gab es immer wieder Anschläge, für die oft sunnitische Aufständische mit Verbindungen zu Al Kaida verantwortlich gemacht wurden.
Stand: 08.02.2013 15:19 Uhr
