Polizisten in Ansbach | Bildquelle: AP

Ermittlungen nach Attentaten Saudi-Arabien sichert Unterstützung zu

Stand: 06.08.2016 02:42 Uhr

Die beiden Attentäter von Ansbach und Würzburg haben offenbar per Chat Anweisungen und Beratung zu ihren Anschlägen erhalten - von Kontakten aus Saudi-Arabien. Nun will die dortige Regierung einem Bericht zufolge den deutschen Behörden bei den Ermittlungen helfen.

Die saudi-arabische Regierung hat einem Medienbericht zufolge eine umfassende Zusammenarbeit mit Deutschland bei den Ermittlungen nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach angekündigt. Ein ranghoher Regierungsmitarbeiter in Riad sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", die Deutschen sollten bei der Suche nach möglichen Hintermännern der Anschläge unterstützt werden.

Kontakt mit deutschen Kollegen

Demnach sind die saudi-arabischen Behörden bereits in Kontakt mit ihren deutschen Kollegen. "Gemeinsam werden wir alles tun, um die Hintergründe der Anschläge aufzuklären", hieß es dem Bericht zufolge von der Regierung aus Riad.

Wie NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" berichten, holten sich die Attentäter von Ansbach und Würzburg offenbar per Chat Instruktionen zu ihren Anschlägen ein - sie ließen sich demnach beraten und ermutigen. Entsprechende Chatverläufe fanden die Ermittler auf den Handys der beiden Terroristen. Der Kontakt soll bis unmittelbar vor den Taten angedauert haben.

Die Nummern der noch unbekannten Kontaktpersonen weisen nach Saudi-Arabien. Aus Sicht des Bundeskriminalamts könnten hinter den Ratgebern dem IS gewogene oder dschihadistische Personen stehen.

Neue Erkenntnisse über Würzburg und Ansbach
tagesschau 23:30 Uhr, 05.08.2016, Michael Stempfle, ARD Berlin

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Anschläge im Juli

Bei dem Anschlag in Ansbach hatte sich am 24. Juli ein syrischer Flüchtling mit einer selbstgebauten Rucksackbombe in die Luft gesprengt. 15 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, der 27 Jahre alte Attentäter kam ums Leben. Am 18. Juli hatte ein 17-Jähriger mehrere Menschen in einem Regionalzug mit einer Axt attackiert und zum Teil schwer verletzt. Er wurde von der Polizei erschossen.

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