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[Bildunterschrift: Homs ist eine Hochburg der Proteste gegen die syrische Regierung. ]
In der syrischen Protesthochburg Homs ist der französische TV-Journalist Gilles Jacquier getötet worden. Das teilte sein Sender TV2 mit. Die näheren Umstände des Todes seien unbekannt.
Zuvor hatte der syrische Fernsehsender Addunia TV berichtet, bei einem Angriff seien mindestens acht Menschen getötet und 25 Menschen verletzt worden. Die oppositionelle Organisation Syrian Observatory for Human Rights teilte mit, unter den Verletzten sei ein weiterer Journalist aus dem Westen. Die Medienvertreter hätten sich in der Nähe des Stadtteils Akrama aufgehalten. Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, eine Gruppe Journalisten sei von einer Granate getroffen worden.
Ein Sprecher der Verwaltung der Provinz Homs bestätigte, dass eine Person aus dem Westen getötet wurde, die Teil einer Mediendelegation war. Nähere Einzelheiten nannte er nicht. Das syrische Informationsministerium bestätigte zunächst lediglich einen Vorfall um ausländische Journalisten in Homs, ebenfalls ohne Details zu nennen. Die Reporter befanden sich auf einer von den Behörden genehmigten Reise in Homs.
Frankreichs Außenminister Alain Juppé forderte die syrischen Behörden auf, den Vorfall aufzuklären. Die Regierung in Damaskus sei für die Sicherheit der internationalen Korrespondenten verantwortlich.
In Homs gibt es seit Monaten immer wieder zu Protesten gegen den syrischen Staatschef Baschar al Assad. In dem landesweiten Konflikt kamen nach UN-Schätzungen bislang mehr als 5000 Menschen ums Leben. Assad beschuldigt vom Ausland gesteuerte Terroristen, hinter den Kämpfen zu stehen.
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