Ein Polizeiauto steht vor einem Gebäude in Birmingham | Bildquelle: REUTERS

Razzien in mehreren Städten Acht Festnahmen nach Terrorakt

Stand: 23.03.2017 11:23 Uhr

Bei den Ermittlungen nach dem Terrorakt hat es erste Festnahmen gegeben. Die britische Polizei nahm insgesamt acht Personen in Gewahrsam. An sechs Orten seien Durchsuchungen durchgeführt worden, darunter in London und Birmingham.

Bei der Suche nach Mitwissern und Hintermännern des Terrorakts von London hat die britische Polizei acht Personen festgenommen. Der Chef der britischen Terror-Abwehr, Mark Rowley, teilte am Morgen mit, es habe Durchsuchungen an insgesamt sechs Orten im Land gegeben, darunter in London und Birmingham.

Ermittlungen nach Anschlag in London
tagesschau24 11:00 Uhr, 23.03.2017, Andreas Caspari, ARD London

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Die Boulevardzeitung "The Sun" schreibt, Einsatzkräfte hätten gegen 23 Uhr (Ortszeit) ein Gebiet im Südwesten Birminghams weiträumig abgeriegelt und eine Wohnung durchsucht. In der Nähe des Gebäudes sei das Tatauto gemietet worden, berichtet das Blatt weiter.

Birmingham gilt als ein Zentrum der Islamistenszene in Großbritannien. Einer der mutmaßlichen Drahtzieher von Brüssel und Paris, Mohamed Abrini, hatte dort gewohnt.

Polizist vor einer Wohnung in Birmingham | Bildquelle: dpa
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Diese Wohnung in Birmingham wurde nach dem Terrorakt durchsucht.

Identität des Täters geklärt

Offiziell spricht Scotland Yard bislang von einem Einzeltäter, dessen Identität geklärt sei. Man gehe weiter davon aus, "dass er vom internationalen Terrorismus inspiriert wurde", sagte Rowley, ohne weitere Details zu nennen. Auch der britische Verteidigungsminister Michael Fallon erklärte, der Terrorakt stehe im Zusammenhang mit dem islamistischen Terrorismus.

Bei den Angriffen am britischen Parlament in London am Mittwochnachmittag wurden nach jüngsten Angaben der Polizei mindestens vier Menschen getötet, unter ihnen der mutmaßliche Täter. 29 Verletzte seien in Krankenhäusern behandelt worden, sagte Rowley. Sieben von ihnen befänden sich in kritischem Zustand. Bei den Opfern des Anschlags handelt es sich um einen 48-jährigen Polizisten sowie zwei Passanten - ein Mann und eine Frau. Zuvor war von insgesamt fünf Toten die Rede gewesen.

Julie Kurz, ARD London, zu den neusten Erkenntnissen nach dem Anschlag
Morgenmagazin, 23.03.2017

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Stille in der Hauptstadt

Am Vormittag gedachte das britische Parlament den Opfern des Terrorakts in einer Schweigeminute. Auch vor der Zentrale von Scotland Yard wurde zu Ehren der Ermordeten eine Minute geschwiegen.

Der Tatort am Parlamentsgebäude war weiterhin abgesperrt, ebenso mehrere umliegende Straßen rund um Big Ben, auch die Westminster Bridge, die direkt am Parlament über die Themse führt. Wie ARD-Korrespondent Thomas Spickhofen berichtet, herrschte am Morgen "gespenstische Stille" auf Straßen, wo sonst Tausende Touristen zu den touristischen Attraktionen der Hauptstadt unterwegs sind. Im gesamten Stadtbild seien deutlich mehr Polizisten als sonst üblich zu sehen - auch an Bahnhöfen und Flughäfen.

Der Attentäter war zunächst auf der Westminster-Brücke neben dem Parlament mit einem Auto in die Passanten gerast, später krachte der Wagen in den Zaun des Parlaments. Anschließend griff der Mann auf dem Parlamentsgelände einen Polizisten mit einem Messer an, der später an seinen Verletzungen starb. Der Angreifer wurde von anderen Polizisten niedergeschossen.

Mit Material von Thomas Spickhofen, ARD-Studio London

Über dieses Thema berichtete das ARD-Morgenmagazin am 23. März 2017 um 05:38 Uhr.

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