Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

28.05.2012

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
Inhalt
Ausland
Japaner Amano wird neuer Chef der IAEO
Neuer Chef der UN-Energiebehörde

Japaner Amano führt ab November die IAEO

Neuer Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO wird der Japaner Yukiya Amano. Amano erzielte bei der Abstimmung im IAEO-Gouverneursrat in Wien die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit.

Amano bekam im sechsten und entscheidenden Wahlgang 23 Stimmen, elf Ratsmitglieder stimmten gegen ihn und eines enthielt sich. Gegen Amano war der langjährige südafrikanische IAEO-Botschafter Abdul Samad Minty angetreten.

Yukiya Amano (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Ab November neuer Chef der IAEO - Yukiya Amano ]
Bereits in der Abstimmungsrunde zuvor hatte Amano nur eine Stimme gefehlt. Ein dritter Kandidat, der Spanier Luis Echavarri, war bereits ausgeschieden. Der bisherige IAEO-Chef Mohamed ElBaradei gibt den Chefsessel nach zwölf Jahren im November ab.

Experte für Abrüstung und Atomenergie

Der stets höflich auftretende Diplomat Amano ist seit Jahren ein ausgewiesener Fachmann in Fragen der atomaren Abrüstung und Atomenergie. Seit 2005 diente er seinem Land als Botschafter bei der IAEO und hatte in dieser Eigenschaft auch turnusgemäß den Vorsitz in dem aus 35 Ländern zusammengesetzten IAEO-Gouverneursrat. Zuvor arbeitete er bereits an den Botschaften seines Landes in Washington und Brüssel.

140 Mitgliedsstaaten

Die in Wien ansässige IAEO kontrolliert seit 1970 die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags, der verhindern soll, dass in der Atomindustrie waffenfähiges Material zum Bau von Bomben abgezweigt wird. Ihre Inspektoren prüften bereits Atomanlagen in mehr als 70 Staaten.

Der Behörde, die 2005 zusammen mit ElBaradei den Friedensnobelpreis erhielt, gehören mehr als 140 Staaten an, darunter übrigens auch der Iran, der mit der internationalen Staatengemeinschaft über die Legitimität seines Atomprogramms streitet.

Stand: 17.11.2011 21:04 Uhr
 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW