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Möglicherweise Al-Kaida-Anschlag verhindert
Terror-Verdächtige in Spanien festgenommen
Die spanische Polizei hat drei mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation Al Kaida festgenommen, die Anschläge in Europa vorbereitet haben sollen. "Es gibt klare Anzeichen, dass die festgenommenen Verdächtigen möglicherweise einen Anschlag in Spanien oder anderen europäischen Ländern planten", sagte der Minister. Es habe sich um einen "der wichtigsten Einsätze" der Polizei gegen das Terrornetzwerk gehandelt.
Bei einem Verdächtigen sei Sprengstoff gefunden worden, so Diaz. Die Ermittler hätten zwei mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder, die aus ehemaligen Sowjetrepubliken stammten, nahe Ciudad Real festgenommen. Sie seien vermutlich auf dem Weg nach Frankreich gewesen. Bei einem der beiden handele es sich um ein hochrangigen Angehörigen der Extremistenorganisation, der viel Erfahrung im Bombenbau habe.
Zudem sei bei Cadiz ein Türke festgenommen worden, in dessen Haus Sprengstoff entdeckt wurde. Der Sprengstoff habe ausgereicht, um einen Bus in die Luft zu jagen. Er werde nun untersucht. Der Türke sei bei Al Kaida für die Logistik zuständig gewesen.
Bei den Ermittlungen in dem Fall hätten andere Staaten geholfen. Seit den Al-Kaida-Anschlägen auf mehrere Vorortzüge in Madrid am 11. März 2004 mit 191 Toten waren in Spanien wiederholt mutmaßliche Extremisten festgenommen worden. Erst im Juni hatte die Polizei in der spanischen Enklave Melilla an der Nordküste Marokkos zwei mutmaßliche Mitglieder einer Islamistenzelle festgenommen.
Mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen in Spanien festgenommen
R. Spiegelhauer, HR Madrid
02.08.2012 21:24 Uhr
Stand: 02.08.2012 21:07 Uhr
