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Drei Jahre nach Unglück über dem Atlantik

Abschlussbericht zu Air-France-Absturz

Drei Jahre nach dem Absturz einer Air-France-Maschine über dem Atlantik wollen die Flugunfall-Ermittler heute ihren Abschlussbericht präsentieren. Dabei stützen sich die Experten der französischen Luftfahrtermittlungsbehörde (BEA) vor allem auf die Auswertung der Flugdatenschreiber. Sie waren nach knapp zweijähriger Suche im Mai vergangenen Jahres im atlantischen Ozean gefunden worden.

Fehlverhalten der Piloten und Technische Fehler

Bergung eines Wrackteils der Air France A330, die in der Nacht zum 1. Juni 2009 über dem Atlantik abstürzte
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Bergung eines Wrackteils der Air France A330, die in der Nacht zum 1. Juni 2009 über dem Atlantik abstürzte

In einem Zwischengutachten vor einem Jahr waren die Ermittler zu dem Ergebnis gekommen, dass der Absturz durch Pilotenfehler sowie verwirrende Angaben und einen teilweisen Ausfall der Bordinstrumente verursacht wurde. Demnach reagierte die Mannschaft im Cockpit offenbar nicht richtig auf Probleme mit der Geschwindigkeitsmessung.

Die Angehörigen der Opfer kritisierten den Bericht scharf, da er sich einseitig auf die toten Piloten konzentriere und Softwarefehler außer Acht lasse. Mehrere Hinterbliebene schalteten deshalb eine Untersuchungsrichterin ein. Die Obduktion der 51 geborgenen Absturzopfer legt nahe, dass das Flugzeug bereits in der Luft auseinandergebrochen ist.

Bei der Katastrophe am Pfingstmontag 2009 starben 228 Menschen, darunter auch 28 Deutsche. Sie waren in Rio de Janeiro in den Air-France-Flug AF447 gestiegen und hätten eigentlich in Paris landen sollen.

Stand: 05.07.2012 15:34 Uhr

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