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Eines der mutmaßlichen Mitglieder eines russischen Spionagerings in den USA hat offenbar ein Geständnis abgelegt. Der unter dem Namen "Juan Lazaro" geführte Mann habe zugegeben, dass dies nicht sein richtiger Name sei und dass er entgegen früherer Beteuerungen nicht in Uruguay geboren sei, berichten US-Medien und Nachrichtenagenturen übereinstimmend. Außerdem habe der russische Geheimdienst sein Haus finanziert.
[Bildunterschrift: Fünf der Verdächtigen auf einer Gerichtszeichnung. "Juan Lazaro" (ganz rechts) soll ein Geständnis abgelegt haben. ]
Die US-Behörden hatten zu Wochenbeginn mitgeteilt, einen möglichen russischen Spionage-Ring zerschlagen und zehn mutmaßliche Agenten festgenommen zu haben. Die ersten von ihnen - darunter "Lazaro" - wurden inzwischen der Justiz vorgeführt. Zudem wird im Zusammenhang mit der Spionage-Affäre in Zypern nach einem untergetauchten elften Verdächtigen gefahndet. Alle Häfen und Flughäfen der Insel und die Pufferzone zum türkischen Nordteil der Insel werden streng überwacht, wie aus Polizeikreisen verlautete.
Der untergetauchte Verdächtige - ein Kanadier - könnte versuchen, vom griechisch-zyprischen Teil in das Gebiet im Norden der Mittelmeerinsel zu gelangen. Da die Türkische Republik Nordzypern international nicht als Staat anerkannt wird, bestehen auch keine Auslieferungsabkommen mit anderen Ländern. Der Mann war am Dienstag in Zypern festgenommen worden, als er ein Flugzeug nach Budapest nehmen wollte, kam aber gegen Kaution wieder frei. Am Mittwoch meldete er sich jedoch nicht den Auflagen entsprechend bei der Polizei und ist seitdem verschwunden.
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