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[Bildunterschrift: US-Soldaten in der afghanischen Provinz Khost ]
In Afghanistan sind in den ersten zwei Monaten dieses Jahres mehr Zivilpersonen bei Militäraktionen der alliierten Truppen als bei Angriffen der Taliban getötet worden. Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AP kamen bei Angriffen von US- und NATO-Soldaten sowie afghanischen Streitkräften seit Jahresbeginn 100 unbeteiligte Zivilisten ums Leben. Die Taliban töteten der Zählung zufolge etwa 60 Zivilpersonen. AP stützte sich bei der Zählung auf Angaben von US- und NATO-Vertretern sowie der afghanischen Regierung.
Die Zahl der getöteten US-Soldaten stieg in den ersten beiden Monaten 2009 gegenüber dem selben Zeitraum des Vorjahres um mehr als das Dreifache von acht auf 29. Es kamen auch mehr Soldaten aus anderen NATO-Staaten ums Leben als vor einem Jahr. Die Zahl erhöhte sich auf 18, zwölf davon waren Briten. Im Januar und Februar 2008 wurden 13 Soldaten aus anderen NATO-Ländern getötet.
Mehr als sieben Jahre nach dem gewaltsamen Sturz des Taliban-Regimes im Gefolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 sind derzeit 37.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert gegenüber 27.000 vor einem Jahr. Präsident Barack Obama hat kürzlich die Stationierung weiterer 17.000 Soldaten angekündigt.
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