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Bei einem Anschlag und Gefechten in Afghanistan sind mindestens vier Soldaten der ISAF-Schutztruppe getötet worden. Im Osten des Landes kamen drei US-Soldaten ums Leben, als Kämpfer der radikal-islamischen Taliban einen Militärkonvoi angriffen. Der Konvoi sei zunächst durch einen versteckten Sprengsatz gestoppt und anschließend von Aufständischen beschossen worden, teilte die NATO mit.
In der nördlich von Kabul gelegenen Provinz Kapisa starb zudem ein französischer ISAF-Soldat. Bei einer Militäroperation mit etwa 160 französischen Kämpfern, 60 Afghanen und zehn Amerikanern sei der Mann getötet worden, teilte die französische Regierung mit. Zwei französische Soldaten seien verletzt worden.
Bereits am Samstag waren drei US-Soldaten bei zwei seperaten Bombenexplosionen in der südafghanischen Provinz Kandahar getötet worden. In der Region hatte die NATO-Schutztruppe eine Großoffensive gegen die Taliban gestartet.
Vor den Wahlen am 20. August hat sich die Sicherheitslage in Afghanistan erheblich verschärft. Agenturberichten zufolge verzeichneten die ISAF-Truppen mit mehr als 70 Toten im Juli die meisten Todesopfer seit dem Beginn der Afghanistan-Mission vor acht Jahren.
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