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Im Südwesten Afghanistans

Dutzende Tote bei Selbstmordanschlägen

Bei mehreren Selbstmordanschlägen im Südwesten Afghanistans sind mindestens 40 Menschen getötet worden. Unter den Opfern in Sarandsch, der Hauptstadt der Provinz Nimros, seien mehrere Zivilisten und zahlreiche Sicherheitskräfte, sagte Provinzgouverneur Abdul Karim Brahawi. Mehr als 50 Menschen seien verletzt worden.

Gruppe von Attentätern

Karte: Provinz Nimros in Afghanistan
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Die Provinz Nimros im Südwesten Afghanistans gilt eigentlich als ruhig.

Nach Angaben der Sicherheitsbehörden wurden die Anschläge von einer Gruppe von fünf Selbstmordattentätern verübt. Zwei von ihnen seien von Sicherheitskräften erschossen worden, drei hätten sich jedoch an verschiedenen Orten, darunter auch ein belebter Marktplatz, in die Luft gesprengt.

Nimros liegt an der Grenze zum Iran. Die Sicherheitslage in der Provinz ist normalerweise ruhig. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Ähnliche Attentate wurden in der Vergangenheit von den radikalislamischen Taliban verübt.

Selbstmordattentat im Südwesten Afghanistans
S. Dietrich, ARD Neu Delhi
14.08.2012 16:47 Uhr

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Stand: 14.08.2012 19:15 Uhr

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