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Ätna-Ausbruch auf Sizilien Lavafontänen und Ascheregen

Stand: 03.12.2015 20:54 Uhr

Bei einem der stärksten Ausbrüche der vergangenen Jahrzehnte hat der Vulkan Ätna auf Sizilien den Nordosten der Insel mit Asche überschüttet. "Kurz, aber sehr heftig", sei der Ausbruch gewesen, sagte ein Vulkanologe. Der Flugverkehr wurde behindert.

Von Tilmann Kleinjung, ARD-Hörfunkstudio Rom

Seit Wochen ist der Ätna aktiv. Der Ausbruch in der Nacht war einer der stärksten der vergangenen 20 Jahre. Aus seinem zentralen Krater spuckte der Vulkan eine mehr als einen Kilometer hohe Lavafontäne. Einzelne Gesteinsbrocken sollen bis zu drei Kilometer hoch geflogen sein. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie sprach von einem "kurzen, aber heftigen" Ausbruch. Menschen oder Häuser kamen nicht zu Schaden. Aufgrund der guten Witterungsbedingungen sorgte das Ereignis vor allem für spektakuläre Bilder.

Vulkan-Ausbruch auf Sizilien (unkommentiert)
03.12.2015

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Höchster noch aktiver Vulkan Europas

Die Folgen der nächtlichen Eruption bekamen vor allem die Bewohner in den umliegenden Städten zu spüren. Der Wind trug eine Aschewolke in Richtung Nordosten. Die Städte Messina auf Sizilien und Reggio Calabria auf dem Festland wurden von einer Ascheschicht bedeckt. Die Menschen schützten sich mit Regenschirmen und Atemmasken vor dem schwarzen Staub. Der Flughafen von Reggio Calabria wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Der Ätna auf Sizilien ist mit 3343 Metern der höchste noch aktive Vulkan in Europa. 2013 hat die UNESCO den Ätna in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.

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