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Trotz anhaltender Proteste auf dem Tahrir-Platz sind von heute an die Ägypter zu den ersten Parlamentswahlen seit dem Sturz von Präsident Mubarak im Februar aufgerufen. Viele Menschen wünschen sich in erster Linie einen zügigen demokratischen Aufbau des Landes, berichtet Caren Miosga aus Kairo. Der Muslimbruderschaft werden die größten Siegeschancen ausgerechnet, was Jörg Armbruster zufolge aber kein Grund zur Besorgnis ist: "Ägypten wird kein Gottesstaat", sagt er. Karin Feltes sprach mit einem Kandidaten der Muslimbruderschaft - und einer ehemaligen Parteigängerin.
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