US-Präsident Obama und Japans Ministerpräsident Abe in Pearl Harbor | Bildquelle: AP

Historischer Besuch Abe und Obama legen Kränze nieder

Stand: 27.12.2016 23:17 Uhr

75 Jahre nach dem japanischen Luftangriff auf Pearl Harbor hat Japans Ministerpräsident Abe gemeinsamt mit US-Präsident Obama Kränze für die Opfer niedergelegt. Eine Entschuldigung hatte Abe bereits im Vorfeld ausgeschlossen.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe und US-Präsident Barack Obama haben 75 Jahre nach dem japanischen Angriff auf die US-Pazifikflotte in Pearl Harbor der Opfer der Attacke gedacht. An einem Mahnmal für die Besatzung des US-Schlachtschiffs USS "Arizona" legten sie Kränze nieder.

Es ist das erste Mal, dass ein japanischer Ministerpräsident das Mahnmal besucht. Mit dem Treffen wollen die beiden Politiker ein Zeichen der Versöhnung setzen - eine Entschuldigung hatte Japans Regierungschef allerdings schon im Vorfeld ausgeschlossen. Obama unterbrach für das Treffen seinen traditionellen Hawaii-Urlaub.

Obama und Abe gedenken der Opfer von Pearl Harbour
tagesthemen 23:15 Uhr, 27.12.2016, Stefan Niemann, ARD Washington

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Bei dem Angriff der japanischen Luftwaffe am 7. Dezember 1941 waren mehr als 2400 US-Soldaten getötet worden, unter ihnen 1177 Besatzungsmitglieder der USS "Arizona". Die Attacke führte zum offiziellen Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg aus.

Obama in Hiroshima

Kurz nach seiner Ankunft auf Hawaii hatte Abe zunächst die Gedenkstätte für die "Ehime Maru" besucht. Dort erinnerte er an die neun Männer und Jugendlichen eines japanischen Fischereischulschiffs, die 2001 bei der Kollision mit dem U-Boot "Greeneville" der US-Marine getötet worden waren.

Der Besuch Abes erfolgte ein halbes Jahr nachdem Obama in Hiroshima als erster amtierender US-Präsident der Opfer des Atombombenabwurfs der USA gedacht hatte - ohne für den ersten Nuklearwaffeneinsatz der Geschichte um Entschuldigung zu bitten. Das Treffen von Obama und Abe in Pearl Harbor gilt als weiteres Zeichen der Entspannung zwischen beiden Staaten, die inzwischen ohnehin wirtschaftlich und militärisch eng zusammenarbeiten.

Aus dem Wrack der USS "Arizona" steigt noch immer Öl an die Wasseroberfläche auf. | Bildquelle: AP
galerie

Aus dem Wrack der USS "Arizona" steigt auch 75 Jahre nach dem japanischen Angriff Öl an die Wasseroberfläche auf.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 27. Dezember 2016 um 23:15 Uhr.

Darstellung: